Rheinpfalz BWB: „Henne hat für Vertrauensverlust gesorgt“

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WALDFISCHBACH-BURGALBEN. Die Wählergruppe „Bürger für Waldfischbach-Burgalben“ bezichtigt Ortschefin Anna Silvia Henne, die Tatsachen zu verdrehen (die RHEINPFALZ berichtete am 2. März).

Der Vertrauensverlust, den sie beklagte, sei von ihrer Seite gegenüber den Fraktionen der BWB und CDU erzeugt worden und nicht umgekehrt, so Fraktionsvorsitzende der BWB, Sven Scholz. Das Vertrauen sei gebrochen worden, weil sie Informationen zurückgehalten habe. Henne schlage vor, dass die Bürger die – wegen Untätigkeit des Gemeinderats – zurückgezahlten wiederkehrenden Beiträge nun für die LED-Umstellung verwenden könnten. Laut Scholz verschweigt sie dabei, dass die Bürger die zurückgezahlten Beiträge in den nächsten Jahren benötigen werden, um den Straßenausbau ohne LED-Umstellung zahlen zu können. Die Beiträge für den Straßenausbau würden in den nächsten Jahren ohnehin eine höhere Belastung erzeugen, als durch die zurückgezahlten Beiträge kompensiert werden könne, da das Gewerbegebiet Schorbach aus der Berechnung entfallen sei. Dadurch werde der Berechnungsfaktor für jeden Grundstücksbesitzer höher ausfallen. Für ein 1000 Quadratmeter großes Grundstück müssten samt LED-Umstellung 2016 371 Euro an wiederkehrenden Beiträgen bezahlt werden, ohne LED-Umstellung nur 253 Euro. Das sei eine Mehrbelastung von 118 Euro in diesem Jahr. Was das Essen im Rahmen der Jumelage in Zweibrücken angeht, sei die BWB der Meinung, dass in von Waldfischbach-Burgalben ebenfalls Möglichkeiten bestünden, ein Essen in gehobenem Stil und angenehmem Ambiente einzunehmen. „Die Einladung von Henne in eine Örtlichkeit außerhalb der Gemeinde ist für jeden Gastronomen in Waldfischbach-Burgalben ein Schlag ins Gesicht“, meint Scholz. „Schlussendlich geht es nicht darum, ob die Ortsbürgermeisterin oder die BWB-Fraktion recht behält. Es geht lediglich um die finanzielle Entlastung der Bürger“, so der Fraktionschef. (jn)

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