Rheinpfalz Brücke führt wieder zum Aussichtspunkt

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Ab sofort kann der Westpfalz-Wanderweg, der das Odenbachtal im Bereich der Herschberger Gemarkung tangiert, wieder gefahrlos benutzt werden. Eine marode Brücke am Ende des Wasserschaupfades der Gemeinde Herschberg im idyllischen „Kessel“ mit seinem Wasserfall wurde repariert und ein weiterer Holzsteg über den kleinen Bachlauf ausgebessert.

Die umfangreichen Arbeiten haben 14 freiwillige Helfer der „Initiative Zukunft Herschberg“ (IZH) unter Leitung ihres Vorsitzenden Andreas Schneider nun ausgeführt. Unterstützt wurden sie dabei von der Tourismus-Abteilung der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, die auch die benötigte Menge Holz finanziert hat. Fast 200 laufende Meter Balken und Bretter seien verarbeitet worden, betonte Christoph Brenner, einer der Initiatoren der Aktion. Andreas Schneider, zugleich Ortsbeigeordneter in Herschberg, wollte mit seinen Helfern schon viel früher diese notwendige Maßnahme durchführen. Aber erst mit finanzieller Hilfe der Verbandsgemeinde und nach Gesprächen mit einem Statiker war dies nun endgültig möglich. Allein durch die freiwilligen Arbeitsleistungen der meist jungen Helfer sind die Kosten am Ende sehr niedrig mit Blick auf das Ergebnis. Auch Verbandsbürgermeister Thomas Peifer, dem nach eigenem Bekunden die Instandsetzung einer touristisch wertvollen Einrichtung wie dem Wasserschaupfad sehr am Herzen liegt, hat Hand angelegt und war damit der einzige „Nicht-Herschberger“ im Team. Lea Schurr, Beauftragte für Tourismus bei der Verbandsgemeinde, hat nicht nur die Aktion in der Verwaltung begleitet, sondern den fleißigen Helfern während des fast siebenstündigen Einsatzes eine „Stärkung“ kredenzt. Der weit und breit einzige Wasserschaupfad mit einem Rundwanderweg von fünfeinhalb Kilometern wurde bereits im Jahr 1978 von der Fremdenverkehrsgemeinde Herschberg angelegt. Während den einzigartigen Felsgebilden sowie den Quellen, Weihern und Wasserläufen die Naturgewalten wenig anhaben können, verwittern die aus Holz gefertigten Brücken, Stege und Hinweistafeln im Lauf der Zeit. Immer wieder sind in den vergangenen Jahren Schönheitsreparaturen“ ausgeführt worden, aber es bleibt noch eine Menge zu tun. Deshalb will das „Bauteam“ der IZH auch weiterhin zupacken. Insofern war die überfällige Reparatur der Brücke, die vom Kessel im Schauertal hinauf zu einem Aussichtspunkt führt, nach Meinung von Schneider ein Meilenstein. „Wir wollen den Wasserschaupfad wieder zu der Sehenswürdigkeit machen, die er von Anfang an war“, sagte er.

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