Kultur Südpfalz Bilanz: Art Karlsruhe verzeichnet gestiegene Umsätze

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Die am Sonntag zu Ende gegangene 14. Art Karlsruhe zog wieder rund 50.000 Besucher in die Karlsruher Messehallen. Nach Aussage der Organisatoren stimmten die Umsätze und zeigten sich Galeristen und Besucher begeistert.

Auf der Art spielte heuer die französische Kunst eine große Rolle. So gab es die Sonderausstellung der Sammlung Würth mit dem großen Illustrator und Karikaturisten Tomi Ungerer. Den Besuch seiner großen Sonderausstellung ließ sich Tomi Ungerer nicht nehmen. Die Schau zeigte Arbeiten aus allen Schaffensphasen und in allen Techniken. Zum Beispiel war die Inhaberin der Davis-Klemm-Gallery aus Wiesbaden, Erika Davis-Klemm, sehr zufrieden: „Der Kunstkauf ist eine Stimmungsfrage. Daher sind wir angesichts der Weltlage positiv überrascht davon, wie kauffreudig die Besucher in diesem Jahr sind. Sie sind interessiert und informiert.“ Die Galeristin Isabel Bernheimer aus Berlin sagt: „Wir sind total glücklich. Unser erster Messeauftritt auf der Art lief super, und die Organisation ist der Hammer. Bereits fünf Minuten nach Eröffnung hatten wir unser erstes Werk verkauft.“ Die Wirkung der Karlsruher Messe auf neue Sammler bestätigte auch Bert Schlichtenmaier von der Galerie Schlichtenmaier (Stuttgart/Dätzingen): „Ein großes Werk von Heinz Mack haben wir für 250.000 Euro an einen Sammler verkauft, den wir bis dato noch nicht kannten. Wir haben unseren Kundenstamm erweitern können.“ Frank-Thomas Gaulin vom Kunsthaus Lübeck: „Ich kann sagen, dass es die beste Messe ist, die wir jemals hatten. Wir haben mit einem Angebot an Werken zwischen 120 bis 1800 Euro Umsätze im unteren sechsstelligen Bereich erzielt. Die Kunden kamen sogar aus Köln, München und Hamburg und haben gezielt gekauft. Außerdem besuchten uns so viele andere Händler wie nie. Das ist beinahe genauso wichtig wie der Verkauf. “ Die nächste Art Karlsruhe – Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst ist vom 22. bis 25. Februar 2018. |rg

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