Rheinpfalz Arbeitsplätze in der Reno-Verwaltung sollen verlegt werden

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Wie die RHEINPFALZ aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, wurde am Mittwoch bei der Hamm-Reno-Group, Osnabrück, über die Auflösung der Verwaltungsabteilung bei Reno in Thaleischweiler-Fröschen informiert. Es soll um 50 bis 60 Arbeitsplätze gehen.

Die Presseagentur des Unternehmens, die Dictum Media GmbH in Köln, bestätigte auf Anfrage allerdings nur, dass die „seit langem beabsichtigten Veränderungsprozesse inzwischen angeschoben“ worden seien. Darüber seien die Betriebsratsgremien in Kenntnis gesetzt worden. In den nächsten Tagen würden erste Gespräche über den Zeitrahmen und den Umfang der Maßnahmen mit dem Betriebsrat aufgenommen und anschließend gemeinsam erarbeitet. Keine Bestätigung gab das Unternehmen zum Abbau oder zu der Verlegung der Arbeitsplätze im Zusammenhang mit dem Abbau von Doppelstrukturen in Osnabrück und Thaleischweiler-Fröschen. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen und werden erst nach einem konkreten Ergebnis mit dem Betriebsrat zuerst die Mitarbeiter und danach die Medien über mögliche Veränderungen informieren“, heißt es in der Mitteilung der Presseagentur. Nach RHEINPFALZ-Informationen geht es um 50 bis 60 Arbeitsplätze in der Verwaltung samt EDV und Immobilienabteilung. Die Verwaltung soll demnach Schritt für Schritt von Thaleischweiler-Fröschen nach Osnabrück verlegt werden; die Logistik sei nicht betroffen. Die Hamm-Reno-Gruppe (HR-Group), zu der die Schuhhandels-Kette Reno mit rund 500 Filialen gehört, war, wie berichtet, zum 31. März verkauft worden. Käufer waren der Finanzinvestor Capiton AG (mehrheitlich) sowie die Ziylan Group (Istanbul), mit 5000 Mitarbeitern größter Schuheinzelhändler in der Türkei, sowie Manager der HR-Group. Die Gruppe, die im Jahr 2005 aus dem Zusammenschluss von Hamm (Osnabrück) und Reno (Thaleischweiler-Fröschen) entstanden war, beschäftigt rund 4500 Menschen, davon zuletzt etwa 400 am Schwarzbach. Die HR-Gruppe hatte im Vorfeld betont, man erhoffe sich von einem Verkauf , dass ein neuer Investor den „erheblichen Investitionsbedarf“ stemmen werde, der für weiteres Wachstum erforderlich sei. (ow/tre)

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