Rheinpfalz an rhein und saar : Lewentz wartet noch auf Hahn-Unterlagen

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Der chinesische Tourismus- und Logistikkonzern HNA sei daran interessiert, am Flughafen Hahn eine Führungsorganisation für das Europa-Geschäft des Unternehmens aufzubauen. Das sagte gestern der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) nach seiner China-Reise in die Provinz Hainan nach Haikou zum Sitz von HNA. Der namhafte Konzern will, wie berichtet, zusammen mit der pfälzisch-chinesischen ADC GmbH, Deidesheim, den Flughafen Hahn kaufen. Lewentz und Staatssekretär Randolf Stich (SPD) hätten sowohl mit dem Leiter der HNA-Airport-Group, Wang Hexin, gesprochen als auch mit dem Vizegouverneur der Provinz, Li Guo Liang. Auf den konkreten Businessplan, wie der Flughafen wirtschaftlich betrieben werden kann, warte er noch, sagte Lewentz. Ende Februar könnte ein Kaufvertrag unterschrieben werden. Die Voraussetzungen sind die Gründung einer deutschen Käufergesellschaft und die Einzahlung des Kaufpreises auf ein Notaranderkonto. Saarbrücken. Der Flughafen Saarbrücken bekommt 35 Millionen Euro Fördergelder aus öffentlicher Hand. Entsprechende Investitionsbeihilfen wurden gestern genehmigt, wie die EU-Kommission mitteilte. Mit den Geldern könne die Infrastruktur des Flughafens modernisiert werden. Außerdem wurden 19 Millionen Euro Hilfsgelder zur Absicherung der Betriebskosten genehmigt. Die Zahlungen könnten dazu beitragen, die Region zu stärken und die Einwohner des Saarlands mobiler zu machen, begründete die EU-Kommission ihre Entscheidung. 2014 hatte der gut 30 Kilometer entfernte Flughafen Zweibrücken Insolvenz anmelden müssen, weil die EU-Kommission die Rückzahlung von fast 50 Millionen Euro Staatshilfen gefordert hatte. Davon konnte der Airport Saarbrücken offensichtlich profitieren: Ferienflieger TUIfly stieg neu ein, die Anzahl der Passagiere stieg im Jahr 2015 um 17,4 Prozent auf knapp 470.000. | kad

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