Rheinpfalz An rhein und Saar: Lewentz redet in China mit Hahn-Interessenten

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. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hält sich bis zum Wochenende in China auf, um mit dem möglichen Käufer des Hunsrück-Flughafens Hahn zu sprechen. Das Innenministerium bestätigte gestern, dass Lewentz am Dienstag nach China geflogen sei, er werde begleitet von Innenstaatssekretär Randolf Stich (SPD) und einem Mitarbeiter des Beratungsunternehmens für das Verkaufsverfahren, Warth & Klein. Das Trio will in der südchinesischen Provinz Hainan mit Vertretern des Luftverkehrskonzerns HNA sprechen, der den Airport Hahn zusammen mit der kleinen pfälzischen Firma ADC kaufen will. Zudem gibt es Termine mit Vertretern der Provinzregierung. Der hoch defizitäre Hahn gehört größtenteils Rheinland-Pfalz und zu einem kleinen Teil Hessen. ADC-Mitgesellschafter Siegfried Englert sagte: „Die Verkäufer wollen sich über die Bonität des größeren Käufers HNA informieren. Nach ihren früheren schlechten Erfahrungen wollen sie genauer hinschauen.“ Der erste Hahn-Verkaufsversuch an die mutmaßlich betrügerische Firma SYT in Shanghai war 2016 spektakulär gescheitert. Geplant ist nach früheren Angaben der Berater die Unterzeichnung eines neuen Kaufvertrags bis Mitte Februar. |lrs/swz

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