Rheinpfalz An Rhein und Saar: Hatte Frauenmörder Hilfe bei seiner Flucht?

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Die belgischen Sicherheitsbehörden haben gestern bei Aachen den aus der Vorderpfalz stammenden Frauenmörder und Vergewaltiger Sascha Ball an ihre deutschen Kollegen überstellt. Der 47-Jährige war am 7. Juni im hessischen Limburg bei einem begleiteten Ausgang verschwunden. Seine Flucht führte ihn über Belgien und Frankreich bis nach Spanien, bevor er am 2. August in Brüssel festgenommen wurde. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber in Frankenthal informierte, liegen zumindest bis jetzt keine Informationen vor, dass Ball in diesen zwei Monaten erneut straffällig wurde. Sollte es dabei bleiben, würde es keinen erneuten Prozess gegen den 47-Jährigen geben. Denn die Flucht eines Strafgefangenen an sich ist nicht strafbar. Allerdings werden in solchen Fällen einem „Rückkehrer“ sämtliche Vergünstigungen gestrichen. Ball hatte sich vor dem Ausgang in Limburg 500 Euro von seinem Konto auszahlen lassen, angeblich um Kleidung einzukaufen. Dies lässt vermuten, dass er seine Flucht geplant hatte. Laut Ströber gibt es Hinweise, dass der 47-Jährige auch „eine gewisse Unterstützung erfahren hat“. |jüm

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