Rheinpfalz Albert Fischer ist tot
Albert Fischer ist am Dienstag, wenige Tage nach seinem 81. Geburtstag, den er am 23. März feiern konnte, gestorben. Er hinterlässt seine Frau, zwei Töchter, einen Sohn und ein Enkelkind. 32 Jahre lang, von 1969 bis 1977 und von 1991 bis 2005, prägte er den Turnverein Hinterweidenthal als Vorsitzender.
„Wir sind geplättet, fassungslos, uns fehlen die Worte“, bringt einer seiner treuesten TVH-Weggefährten, Edmund Bauer, den plötzlichen Tod seines Vereinskameraden und Freundes zum Ausdruck. Albert Fischer genoss weit über die Grenzen der Teufelstischgemeinde hinaus hohes Ansehen, sein Engagement für „seinen“ TVH ist und bleibt beispiellos. „Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit“ – diesen, seinen Leitspruch leben die TVH-Mitglieder bis heute. Der Bau der vereinseigenen Teufelstischturnhalle ist entscheidend Albert Fischer zu verdanken. Unzählige Auszeichnungen hat das TVH-Ehrenmitglied erhalten. Noch am Samstagabend stand er im Chor der „Turnerlerchen“ beim Frühlingsfest auf der TVH-Bühne. „Er half noch am Montag beim Abbau“, so Bauer. Der Verstorbene gehörte nach dem Krieg zu den Gründungsmitgliedern des TVH und ist Mitgründer der Turnerlerchen, organisierte die Anfänge des Faschings beim TVH und sang darüber hinaus beim Gesangverein. Außerdem gehörte er dem Brauchtumsverein an. Einer der schwersten Auftritte steht den Turnerlerchen bei der Trauerfeier am morgigen Samstag, 10.30 Uhr, auf dem Friedhof bevor, wenn sie ihrem Albert gesanglich die letzte Ehre erweisen. (elim)