Rheinpfalz Abbiegespur für neuen Betrieb

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Im Gewerbe- und Industriegebiet „Auf dem Seeberg“ ist eine weitere Betriebsansiedlung geplant. Um diese zu ermöglichen, muss an der K 31 mittels einer Abbiegespur eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden. Das erfordert eine Änderung des Bebauungsplans. Das dazu notwendige Verfahren leitete der Gemeinderat Geiselberg in der Ratssitzung am Donnerstag ein.

Geändert wurde der Bebauungsplan „Börnersfeld – zweiter Abschnitt“. Dort sollen, wie berichtet, zwei Häuser gebaut werden, nach modernen Gesichtspunkten mit Flachdach. Um das zu ermöglichen, hatte der Rat im November beschlossen, Flachdächer, die bisher ausgeschlossen waren, künftig zuzulassen. Gleichzeitig wurde die notwendige Veränderung der Traufhöhe festgelegt. Bergseits wurde sie von 4,50 Meter auf 6,50 Meter erhöht, um Flachdachbauten zu ermöglichen. Die Bauabteilung der Kreisverwaltung hatte diese Veränderungen abgelehnt. Flachdächer seien in diesem Gebiet grundsätzlich unpassend, so ihre Auffassung. Als sehr problematisch wurde auch die neue Traufhöhe gesehen. An Flachdächern wollte der Rat festhalten, um Bauherren zu ermöglichen so zu bauen, wie sie sich das vorstellen. Die Änderung der Traufhöhe wurde in einem Abwägungsbeschluss so gestaltet, dass die erhöhte Traufhöhe von 6,50 Meter talseits nur für Gebäude mit Flachdach gilt. Damit soll vermieden werden, dass zu hohe Häuser mit anderer Dachform geplant werden. Für diese bleibt die Traufhöhe bei 4,50 Meter. Im ehemaligen Schulhaus, dem heutigen Gemeindehaus, bereitet der Abwasserkanal Probleme. Die Leitung weist zwischen den Toiletten und dem Anschluss an den Hauptkanal Schäden auf, etwa Risse und eingewachsene Wurzeln. Im Innenbereich, in den Toiletten, wird die Gemeinde selbst die Sanierungsarbeiten vornehmen. Dazu müssen die Bodenplatte geöffnet und die Leitung getauscht werden. Der Rat beschloss, den Kanal auf der übrigen Strecke mittels Inlinerverfahren zu sanieren. Den Auftrag vergab der Rat an die Arge Kanalsanierung Westpfalz für 5700 Euro. Dazu muss lediglich an der Hausecke eine Baugrube aufgemacht werden. Empfohlen wurde von der Verbandsgemeinde, wenn die Grube offen ist, dort auch einen Revisionsschacht einzubauen. Der ist sogar Pflicht und dient als Übergabeschacht und für Kontrollen sowie Reinigung an den Leitungen auf dem Grundstück oder an den Anschlusskanälen. Dieser Auftrag wurde für 5000 Euro an die Firma Holzlandbau Reitz, Heltersberg , vergeben. Angenommen wurde eine Spende von 297 Euro, um die Beschriftung am Ehrenmal erneuern zu lassen. Den Strom für die Straßenbeleuchtung liefern weiter die Pfalzwerke.

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