Rheinpfalz 29-Jähriger kommt bei Frontalzusammenstoß ums Leben

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Ein Todesopfer hat ein Verkehrsunfall am späten Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 367 zwischen Reichenbach-Steegen und Schwedelbach gefordert. Wie die Pressestelle des Kaiserslauterer Polizeipräsidiums gestern auf Anfrage bestätigte, ist ein 29-jähriger Mann beim Zusammenstoß zweier Autos ums Leben gekommen. Das Opfer wohnte im Landkreis Kusel.

Die Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von 100 Metern und „glich einem Trümmerfeld“, so schilderte gestern ein Sprecher der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weilerbach die Szenerie. Passiert war es am späten Dienstagnachmittag. Alarmiert worden war die Feuerwehr um 17.23 Uhr, umgehend zur Unfallstelle ausgerückt war die Löscheinheit aus Reichenbach-Steegen. Nach Darstellung des Polizeipräsidiums war der 29-Jährige, der im Landkreis Kusel wohnhaft war, auf der L 367 von Reichenbach-Steegen her kommend in Richtung Schwedelbach unterwegs. Auf der fast geraden Strecke im Wald wollte der Fahrer offenbar einen vorausfahrenden Wagen überholen. Bei dem Manöver aber stieß das Fahrzeug mit dem entgegenkommenden Auto eines 26 Jahre alten Mannes frontal zusammen. Verkehrsteilnehmer kümmerten sich um die Versorgung der Opfer, bis die Retter eintrafen. Während der Fahrer des entgegenkommenden Wagens nach Lage der Dinge nur leichte Verletzungen erlitt, kam für den 29-Jährigen jede ärztliche Hilfe zu spät. Neben Rettungsassistenten-Teams und Notarzteinsatzfahrzeug war auch ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle beordert worden, wie die Feuerwehr gestern mitteilte. Der verletzte Unfallbeteiligte wurde zur Überwachung über Nacht in einem Krankenhaus aufgenommen. Ohne Verletzungen davongekommen war ein Motorradfahrer. Er hatte nach Polizeiangaben einen Zusammenstoß gerade noch – dank einer Vollbremsung – vermeiden können. Sein Gefährt wurde indes von Trümmern getroffen und beschädigt. Auf Anordnung der Kaiserslauterer Staatsanwaltsschaft ist, wie die Polizei mitteilt, den beiden Autofahrern eine Blutprobe entnommen worden. Beide Autos hat die Staatsanwaltschaft beschlagnahmen lassen. Ein Gutachter soll nun die Unfallursache näher untersuchen. Die Feuerwehr unterstützte die Hilfeleistungen und sicherte die Unfallstelle ab, die gut drei Stunden gesperrt blieb. |rik/cha

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