Eisenberg 2199 ohne Arbeit

Im Juli hat die Arbeitslosigkeit in der Westpfalz erstmals nach fünf Monaten wieder zugenommen. Das hat die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens gestern mitgeteilt.
Zu deren Gebiet zählen die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie der Donnersbergkreis. Insgesamt wurden im Juli 17.817 Erwerbslose registriert. Das waren 300 (1,7 Prozent) mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,5 Prozent – 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats, aber 0,5 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Donnersbergkreis waren im Juli 2199 Erwerbslose bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter gemeldet. Das waren 47 beziehungsweise 2,2 Prozent mehr, aber auch 39 Personen weniger als im Juli des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist von 5,2 Prozent im Juni auf 5,4 Prozent angestiegen. Sie liegt um 0,1 Prozentpunkte unter der im Juli 2014. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist nicht außergewöhnlich“, sagt Agenturleiter Hans-Joachim Omlor. „Es fällt auf, dass dieser deutlich schwächer ausgeprägt war als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass die Ferien wie schon im vergangenen Jahr später begonnen haben, damit auch Abschlussprüfungen später terminiert wurden und schließlich auch die Ausbildungen der Nachwuchskräfte in der Region zum statistischen Zähltag noch nicht alle beendet waren“, erläutert Omlor. Im Donnersbergkreis gibt es noch 438 offene Stellen. (ssl)