FCK Vom FCK zum FSV Zwickau: Manni Starkes Abflug ins „Schwanennest“

Verlässt den FCK: Manfred Starke. Rechts Marco Hiller, der Torwart des TSV 1860 München.
Verlässt den FCK: Manfred Starke. Rechts Marco Hiller, der Torwart des TSV 1860 München.

In Manfred Starke (29) hat am Montag ein weiterer Offensivspieler den Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern verlassen.

Starke ist ablösefrei zum Ligakonkurrenten FSV Zwickau gewechselt. Der Stratege, der gleich nach seiner Teilnahme am Afrika-Cup mit dem Nationalteam Namibias im Sommer 2019 zum FCK gekommen war, hat bei den „Schwänen“ einen bis 30. Juni 2022 gültigen Vertrag unterschrieben.

Toni Wachsmuth, der Sportdirektor im „Schwanennest“, wie das Zwickauer Stadion auch genannt wird, schwärmte von der „Erfahrung und Qualität“ Starkes „sowohl als Torschütze als auch als Vorlagengeber mit extrem gefährlichen Standardsituationen“. Vor seinem Gastspiel beim FCK war der in der namibischen Hauptstadt Windhoek geborene Starke für CZ Jena und Hansa Rostock am Ball. Für den FCK kam der 1,79-Meter-Mann in der abgelaufenen Spielzeit auf 29 Einsätze, davon 14 in der Startelf (ein Tor, vier Vorlagen).

Größere Startelf-Perspektive in Zwickau

Nach einem mittlerweile absolvierten großen Teil der Saisonvorbereitung habe der FCK Starke keine sichere Startelf-Perspektive bieten können, sagte Kaiserslauterns Sportdirektor Boris Notzon. „Manni ist charakterlich top, er sieht für sich mit 29 Jahren in Zwickau die größere Perspektive, was Startelf-Chancen betrifft.“ Da habe man dem Profi keine Steine in den Weg legen wollen.

Sessa soll Ende September wieder einsteigen

Die Bemühungen der Lauterer um Verstärkungen der Abteilung Attacke gehen indes weiter. Unabhängig davon: Offensiv-Neuzugang Nicolas Sessa (24) soll nach überstandener Verletzung Ende September wieder ins Teamtraining einsteigen.

Vor einer Woche waren die Angreifer und FCK-Toptorschützen 2019/20, Christian Kühlwetter und Florian Pick, den Lockrufen von Zweitligist 1. FC Heidenheim gefolgt.

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