Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Mechtersheim gegen FCK II – nach der Pause nur wenige Chancen

Hier verpasst Mechtersheims Edonart Leposhtaku nach einem Eckball, hinten FCK-Spieler Benjamin Franz und Torhüter Jonas-Janko We
Hier verpasst Mechtersheims Edonart Leposhtaku nach einem Eckball, hinten FCK-Spieler Benjamin Franz und Torhüter Jonas-Janko Weyand

Zum Auftakt der Oberligarunde trennten sich der TuS Mechtersheim und der 1. FC Kaiserslautern II im Nachholspiel 0:0. Das Spitzenspiel blieb vor allem in der zweiten Halbzeit vieles schuldig.

Topspiel am Freitagabend an der Mechtersheimer Kirschenallee: Der Tabellenzweite der Gruppe Süd empfing den Tabellenführer nach der Winterpause. Das wollten auch 342 Zuschauer bei Flutlicht sehen. Die einzigen an diesem Abend, die nicht pünktlich zum Anpfiff erschienen, waren die drei Unparteiischen. Sie waren im Stau stecken geblieben, erst rund 15 Minuten später pfiff Arianit Besiri (Trier) die Begegnung an.

Spiel startet rasant

Die Mannschaften hatten sich intensiv aufgewärmt, das Spiel war sofort auf Betriebstemperatur. Mechtersheims Conrad Weigel probierte aus 30 Metern den Ball über Jonas Weyand im FCK-Tor zu heben, verfehlte aber das Tor klar. Die Gastgeber hatten in Halbzeit eins die besten Chancen: Albert Jungblut scheiterte aus halblinker Position genauso an Weyand (10.) wie Valentino Zuch nach 28 Minuten. Dazwischen schoss Lauterns Angelos Stavridis zentral aus 15 Metern ein wenig zu hoch.

Intensive Zweikämpfe

Das Spiel war geprägt von schnellen Ballwechseln und intensiven Zweikämpfen. Die zwei im Durchschnitt jüngsten Mannschaften in der Oberliga gaben keinen Zentimeter Boden verloren. Ein Zweikampf vor der Mechtersheimer Bank erzürnte TuS-Trainer Ralf Gimmy so sehr, dass er für seinen Einsatz die Gelbe Karte sah. Und der 62-Jährige blieb angespannt: Schubert stand nach einem Eckball von Conrad Weigel am langen Eck frei, köpfte den Ball jedoch an den Außenpfosten.

Teams verlieren Linie

Nach dem Seitenwechsel nahm die Anzahl der Zweikämpfe im Mittelfeld zu, beide Mannschaften verloren die Linie. Torchancen waren Mangelware. Nach 80 Minuten war es ein Lattenkopfball der Gastgeber, der nach einem Eckball von TuS-Kapitän Björn Weisenborn für Aufregung sorgte. Den nächsten Eckball setzte Mechtersheims Innenverteidiger Edonart Leposhtaku neben das Tor, nachdem Keeper Weyand darunter weggesprungen war (82.).

Kurz vor dem Ende wurde es noch einmal hektisch, es fehlte aber beiden Teams an der notwendigen Präzision. Kaiserslautern presste noch einmal die Gastgeber in die Defensive, aber es sprang nur ein Abschluss des eingewechselten FCK-Offensivspielers Lennart Thum heraus, er scheiterte an Mechtersheims Schlussmann Maxime Klein (90.+3).

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