Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TSG 1899 Hoffenheim fährt mit breiter Brust zum FC Bayern

Der zweite Elfmeter saß gegen Schalke 04: Ihlas Bebou.
Der zweite Elfmeter saß gegen Schalke 04: Ihlas Bebou.

Wie reagiert der FC Bayern München nach der 0:3-Niederlage bei Manchester City in er Fußball-Bundesliga? Diese Frage stellt sich die TSG 1899 Hoffenheim, am Samstag in der Allianz-Arena zu Gast.

Pellegrino Matarazzo jedenfalls weiß, wie es geht. Als Trainer des VfB Stuttgart entführte er im September einen Punkt, 2:2 ging das Spiel aus. Was er damals seiner Mannschaft mit auf den Weg gab, weiß er gar nicht mehr.

Der Coach erwartet bei den Bayern keine großen Auswirkungen. „Sie haben nach dem Pokal-Aus gezeigt, dass sie in der Lage sind zu reagieren, sie haben das erste Bundesliga-Spiel gegen Freiburg danach gewonnen. Sie haben auch in Manchester 60 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Und sie spielen um was. Das 0:3 hat keine Relevanz“, meinte der Hoffenheimer Coach. Seine Vorgabe: „Die bestmögliche Leistung abzurufen, um die Chance zu erhöhen, zu punkten.“ Er betonte: „Wir fahren mit breiter Brust nach München.“

Drei Siege geben Selbstvertrauen

Seine Mannschaft holte jüngst drei Siege in Folge, verschaffte sich etwas Luft im Tabellenkeller. Hertha BSC, Werder Bremen und Schalke 04 wurden sicher bezwungen. Wie nah ist seine Mannschaft schon an dem Punkt, an dem er sie gerne sehen würde? Wie zufrieden ist der Trainer? „Ich bin vor allem zufrieden mit dem Teamgeist. Wie die Bank die Mannschaft nach vorne peitscht, wie sie auch das Tor von Ihlas Bebou bejubelte, das fand ich eine Top-Aktion. Die Mannschaft hält zusammen, das ist sehr positiv. Für die Phase, in der wir uns befinden, haben wir von der Spielidee eine gute Anpassung gefunden, die uns Sicherheit gibt und uns zu unseren Stärken finden lässt. Das gefällt mir gut, der Weg geht aber immer weiter“, erklärte der 45-Jährige.

Kevin Vogt fällt aus

Abwehrstammkraft Kevin Vogt fällt wegen Knieproblemen für das Spiel aus, der lange verletzte Grischa Prömel ist eine Woche weiter und wird im Kader stehen.

Bliebe die Frage, was die kleine Erfolgsserie – nach zunächst fünf Niederlagen mit Pellegrino Matarazzo – mit der Mannschaft gemacht hat? „Erfolgserlebnisse sind Bestätigungen, und die Bestätigungen führen dazu, dass man andere Bilder malt im Kopf, vor irgendwelchen Spiele auch im Unterbewusstsein. Es ist wichtig, positive Bilder zu malen, auch in den Phasen, in denen es nicht so gut läuft, natürlich offen und kritisch zu sein, aber das Positive in den Vordergrund stellen, und die Bilder auch so zu malen. Wenn man gewinnt, hat man dieses Gefühl wieder gespürt und weiß, das man das wieder spüren kann“, erläuterte der Trainer.

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