Sport Torhüter Röll gibt Initialzündung

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KAISERSLAUTERN. Und jetzt weiter zum TV 05 Mülheim, der seit Dezember zu Hause nicht mehr verloren hat. „Das kann noch mal ein ganz wichtiger Schritt werden“, sagt Alexander Schmitt. Der „Macher“ beim Handball-Oberligisten TuS KL-Dansenberg ist schon wieder fokussiert. Das Heimspiel gegen den TV Nieder-Olm kostete in der ersten Hälfte Nerven. Der Tabellenführer gewann mit 37:25 (16:17).

Den Tabellen-14., der auswärts erst einen Punkt holte, nahmen die Dansenberger wohl auf die leichte Schulter. Sie begannen schwach, fanden keine Einstellung zum Gegner, der sein Bestes zu geben versuchte. In der Halbzeit war Trainer Marco Sliwa gefordert. Nach der deutlichen Ansprache fiel das 18:20. Es wurde besser, als Andreas Röll im Tor den Gästen eine klare Chance nahm. Schmitt sprach von einer Initialzündung. Bis auf 26:20 zog Dansenberg davon und ließ sich den 19. Saisonsieg nicht mehr nehmen. Aushilfs-Keeper Röll steht dem TuS KL-Dansenberg bis Saisonende zur Verfügung. Noch mehr solche Spiele und er bekomme graue Haare, scherzte Danijel Grgic, Trainer von Dansenbergs Verfolger VTZ Saarpfalz, gestern nach dem 28:24 (15:12)-Sieg gegen den TV Bitburg. Seine Mannschaft agierte bei weitem nicht fehlerfrei, sie musste den erkrankten Philip Wiese ersetzen, tat aber das, was anlässlich des 40. Geburtstages des Trainers einfach sein musste: gewinnen. Sie löste sich nach dem 16:16 schnell wieder. Die TSG Friesenheim II kehrte mit einer 21:37-Packung aus Bingen zurück. In der Frauen-Oberliga schnürt sich die TSG Friesenheim auf ihrer rasanten Talfahrt fest. „Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass wir auch in der Besetzung bestehen können“, sagte Trainer Björn Dinger nach dem Spiel beim TV Moselweiß. Es war so, bis Dinger die ersten Wechsel vornehmen musste. Die TSG brachte durch ihre Fehler den Gastgeber ins Spiel und verlor mit 29:38 (13:20). Dinger fehlte das Aufbäumen. „Das muss besser werden. Ich gehe davon aus, dass wir noch zwei Spiele gewinnen sollten und müssen“, meint der Trainer, der hofft, dass beim nächsten Heimspiel gegen die VTV Mundenheim die im Moment an Grippe Erkrankten dabei sein können. Die VTV forderten gestern Spitzenreiter SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam, so lange die Kräfte reichten, bis zum 16:16. „In den letzten fünf Minuten haben wir Handball gespielt“, hieß es am Abend aus dem Kreis der SG OBZ. So wurde es nach dem 17:21 noch deutlich. „Wir haben über den Kampf die Punkte mitgenommen“, sagte SG-Trainer Jens Zwißler nach dem 24:17 (12:11)-Auswärtssieg – und stellte Mundenheims Torfrau Nicole Hohn („Sie hat uns ganz schön den Zahn gezogen“) heraus. Hohn hielt unter anderem drei Siebenmeter. Die VTV sind auf Platz zwölf abgerutscht. Der SV 64 Zweibrücken verlor nach 27:27-Gleichstand (52.) mit 28:32 gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim II, weil das Team fünf Gegentore in Folge zuließ. |thc

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