KOMMENTAR
Top-„Betze“-Kulisse nach zwei Jahren– dem FCK tut das sichtlich gut
28.105 Zuschauer – wahrlich eine Top-Kulisse für eine Drittliga-Partie. Die Fans sind zurück in den Fußballstadien, in Kaiserslautern ließen sich die Anhänger auch vom nasskalten Wetter und Schneetreiben das Live-Erlebnis nicht vermiesen. Dass der „Betze“ ob der Aufhebung der pandemiebedingten Kapazitätsbeschränkung erstmals seit über zwei Jahren wieder richtig gut besucht war, stachelte die Spieler an. Rückenwind im Schneegestöber: Die von einigen befürchtete Verkrampfung blieb aus – im Gegenteil. Die Kulisse beflügelte die Aufstiegsaspiranten vom Betzenberg.
Beste erste FCK-Halbzeit seit Wochen
Die Roten Teufel setzten gegen die Duisburger „Zebras“ schnell Nadelstiche, präsentierten sich äußerst spielfreudig. Die Lauterer trafen bei ihrem eindrucksvollen 5:1-Erfolg vor allem nach der Pause. Aber sie zeigten auch einen ansprechenden ersten Abschnitt. Es war die beste erste Lauterer Halbzeit seit Wochen. Die Roten Teufel haben durch ein paar mehr freie Tage in der länderspielbedingten Ligapause ganz offenkundig wieder Kräfte gesammelt – geistig und körperlich. Fünf Spiele hat der FCK im Endspurt des Aufstiegsrennens nun noch zu absolvieren.
Konkurrent Braunschweig siegt in kurioser Partie
Eintracht Braunschweig bleibt dem FCK auf den Fersen. Allerdings mussten die blaugelben „Löwen“ bis zur letzten Sekunde um ihren Sieg gegen den hartnäckigen TSV Havelse zittern. Das Kellerkind, bei dem Kapitän Tobias Fölster mit zwei Eigentoren in einer kuriosen Partie der große Unglücksrabe war, glich in der 90. Minute zum 2:2 aus. In der Nachspielzeit gelang der Eintracht das 3:2. So hat Braunschweig weiter zwei Zähler Rückstand auf die weiter zweitplatzierten Roten Teufel, denen das gleichzeitige 1:1-Remis der Verfolger 1860 München und 1. FC Saarbrücken zupass kommt.
FCK-Fans feiern den Kantersieg – Team zeigt Reife
Die FCK-Fans feierten den Kantersieg ihres Teams und ihre „richtige“ Rückkehr ohne zahlenmäßige Beschränkungen derweil mit „Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht geseh’n“. Die Chancen auf die Rückkehr der Lauterer in die Zweite Liga nach vier Jahren Drittklassigkeit stehen gut – die Mannschaft hat erneut Reife gezeigt.

