Kommentar
Thomas Müller – eine Münchner Institution
Der Marienplatz, der Englische Garten, das Olympiastadion – alles Münchner Wahrzeichen. In diese Reihenfolge passt auch der Fußballer Thomas Müller. Immer mal wieder wurde vom Interesse anderer Klubs berichtet – aber so richtig mochte man ihn sich nicht in Manchester oder Mailand vorstellen. Spieler kommen und gehen, Mario Götze, Coutinho – Müller hat sie alle in die Schranken verwiesen. Wie der Weltmeister bei Hansi Flick von neuem aufdrehte – Respekt.
Die Bayern kommen voran mit ihrer Zukunftsplanung. Aber es sind noch einige Frage offen. Leroy Sané oder Timo Werner? Leroy Sané, denn er passt viel besser zum dominanten Spiel der Bayern, wenn es darum geht, tief stehende Abwehrreihen auseinanderzunehmen. Entscheidet sich Kai Havertz von Bayer Leverkusen für die Bayern? Dann wäre die Zeit von Coutinho in München vorbei. Der Brasilianer überzeugte nicht oft genug. Und wie weit oben steht Dayot Upamecano von RB Leipzig auf der Wunschliste der Bayern? Der Franzose hat sich zu einem der interessantesten Innenverteidiger der Liga gemausert, im Februar stellte er gar im direkten Duell Robert Lewandowski kalt.