Handball RHEINPFALZ Plus Artikel SC Magdeburg beißt sich durch und feiert Pokalsieg

So jubelte der SC Magdeburg.
So jubelte der SC Magdeburg.

Mit einer astreinen Leistung erkämpfte sich der SC Magdeburg den Pokal beim Final Four der European League in Mannheim. Die Füchse Berlin hatten am Sonntagabend beim 25:28 (8:15) das Nachsehen.

Und das lag vor allem an einem Mann: An Magdeburgs Torhüter Jannick Green, der eine fantastische Leistung bot, eine Glanzparade an die andere reihte und am Ende auf 42 Prozent gehaltener Bälle kam. „Ich bin extrem glücklich und stolz, was wir hier geleistet haben. Wir haben es vor der Pause sehr gut gemacht, in der zweiten Halbzeit hatten wir einige Probleme, als uns die Füchse unter Druck setzen, aber wir haben dem Druck stand gehalten“, kommentierte der 32-Jährige, der zum wertvollsten Spieler gewählt wurde.

Wiegert: Ein Moment für die Ewigkeit

Nach 14 Jahren Pause holten die Magdeburger also wieder einen Pokal, Trainer Bennet Wiegert sagte: „Das ist ein Moment für die Ewigkeit. Ich war auch am Samstag mit unserer Leistung zufrieden, aber da war die Angst zu verlieren größer als die Freude zu gewinnen. Im Finale konnten wir nur gewinnen.“ Im Halbfinale hatte der SCM beim 30:29 gegen Wisla Plock viel Mühe. Tim Hornke und Omar Magnusson gelangen im Endspiel je sieben Tore, bei den Füchsen war Hans Lindberg mit acht Toren am erfolgreichsten. Nach der Gala gegen die Löwen schien die Zeit reif für die Füchse. Aber die Magdeburger spielten die Partie alles in allem souverän zu Ende, auf mehr als auf zwei Tore kam Berlin nicht mehr heran.

„Ich war sehr optimistisch vor dem Finale. Als ich in die Augen meiner Mitspieler geschaut habe, habe ich viel Feuer gesehen. Im Spiel haben wir aber schnell das Selbstvertrauen verloren“, erläuterte Füchse-Kapitän Paul Drux.

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