Fussball
Pirmasens vor Zuschauern, FCK nicht
100 Zuschauer – das entspricht im Fall des 10.000 Menschen fassenden Framas-Stadions in Pirmasens einer Auslastung von einem Prozent. Im fünfmal so großen Fritz-Walter-Stadion sind es gar nur 0,2 Prozent. Der FKP hätte zum Regionalligaspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Mainz 05 II gerne mehr Anhängern ein Live-Erlebnis ermöglicht, hoffte auf eine Regelung wie vor dem Lockdown Anfang November, als auf der Husterhöhe 619 Zuschauer zugelassen waren. Doch mehr als 100 ist derzeit auch für größere Stadien nicht drin. Die Zuschauer müssen sich registrieren lassen, mit Abstand Sitzplätze einnehmen und einen negativen, maximal zwei Tagen alten Corona-Test (kein Selbsttest) vorweisen. „Die Testpflicht ist für manche ein Hemmnis“, weiß Mario Kapila, der sich im FKP-Präsidium um die Organisation des Heimspiels kümmert. Das erste Zugriffsrecht auf die 100 Plätze haben die über 300 Dauerkarteninhaber.
Inzidenzwert in Kaiserslautern zu hoch
Drittligist 1. FC Kaiserslautern hätte das Kontingent von 100 theoretisch verkaufbaren Karten für die sportlich nicht mehr allzu bedeutende letzte Saisonpartie der vor dem Abstieg geretteten Roten Teufel gegen den SC Verl an diesem Samstag (13.30 Uhr) aus organisatorischen Gründen aller Voraussicht nach nicht in Anspruch genommen. Das sagte FCK-Sprecher Stefan Roßkopf. Die Frage hat sich nun ohnehin erübrigt, weil die Bundesnotbremse in der Stadt Kaiserslautern auch weiterhin greift. Der ausschlaggebende RKI-Inzidenzwert (=LUA vom Vortag) liegt an diesem Freitag mit 107 über der kritischen 100er-Marke. Unabhängig davon sind bei Drittliga-Spielen in den vergangenen Monaten gemäß DFB-Hygienekonzept 250 Personen wie Spieler, Funktionsträger und Medienvertreter im 49.780 Zuschauer fassenden Fritz-Walter-Stadion zugegen gewesen. Das gilt auch nun gegen Verl.
Keine Sitzplätze in Niederkirchen
Frauen-Zweitligist 1. FFC Niederkirchen bringt die zweite Stufe des Perspektivplans nichts. Der FFC hat zwar am 6. Juni noch ein Heimspiel gegen den FC Ingolstadt, kann aber trotz der Lockerungen auch dann noch keine Zuschauer empfangen. „Auf unserem Sportgelände gibt es nur Stehplätze. Deshalb können wir Zuschauern keine festen Sitzplätze zuweisen“, erklärte Niederkirchens Geschäftsführerin Anja Marx.
