Handball Pfälzische Drittligisten vor dem Start in zweite Saisonhälfte

Das Ziel fest im Blick: Julius Herbert (blaues Trikot) von der TSG Haßloch im Pfälzer Derby gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf.
Das Ziel fest im Blick: Julius Herbert (blaues Trikot) von der TSG Haßloch im Pfälzer Derby gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf.

Den vorzeitigen Klassenerhalt in der Dritten Handball-Liga haben sowohl die TSG Haßloch als auch die mHSG Friesenheim-Hochdorf verpasst. Trotzdem sicherten sich die beiden vorderpfälzischen Mannschaften zum Abschluss der Vorrunde eine gute Ausgangsposition für die am nächsten Wochenende beginnende Abstiegsrunde.

Nach dem 25:24 (13:10) Sieg in der Nachholpartie gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf startet Haßloch mit 4:0 Zählern in der Gruppe sechs. Da die HG Oftersheim-Schwetzingen ebenfalls zu dieser Gruppe bestimmt wurde und die TSG beide Spiele für sich entscheiden konnte, erwischte sie die beste Ausgangsposition. HSG Friesenheim-Hochdorf startet mit dem SV 64 Zweibrücken in der Gruppe fünf. Da das Hinspiel gewonnen und das Rückspiel verloren wurde, beginnen beide mit 2:2 Zählern. „Wir sind froh, dass die Vorrunde beendet ist, auch wenn wir unser Ziel des sechsten Platzes nicht erreicht haben“, sagt TSG-Co-Trainer Philip Rogawski. Sein Kollege Gabriel Schmiedt sagt: „Jetzt geht es wieder von vorne los, was bisher war, interessiert niemanden mehr. Wir haben eine machbare Gruppe.“

TuS KL-Dansenberg verzichtet auf Aufstiegsrunde

Ein Punkt hätte derweil dem TuS Dansenberg im Nachholspiel am Dienstag beim TSB Heilbronn-Horkheim gereicht, um den Einzug in die Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga perfekt zu machen. Aber der Verein hat aus Kostengründen auf die Meldung zur Aufstiegsrunde verzichtet und peilt die Qualifikation für den DHB-Pokal an. Der 34:30 (19:8)-Erfolg war teuer erkauft: Rückraumspieler Robin Egelhof hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Bei Fabian Serwinski besteht Verdacht auf Long-Covid.

Als Tabellenachter schließt der SV 64 Zweibrücken die Hauptrunde ab und kämpft damit in der Abstiegsrunde um den Klassenverbleib. Der SV ist stark vom Verletzungspech gebeutelt. Umso höher sei einzuschätzen, was die Mannschaft in dieser Runde geleistet habe. „Das hat uns niemand zugetraut“, sagt SV-Trainer Stefan Bullacher. Auf die Abstiegsrunde, in die Zweibrücken mit 2:2 Punkten geht, war das Team vom Saisonstart weg eingestellt.

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