FCK
Konkrete Pläne und erneut ein Abschied – Fragen und Antworten zu den Roten Teufeln
Wann beginnt der Kader des FCK mit der Vorbereitung?
Der Vorbereitungsauftakt ist für 14. Juni geplant. Ob es gleich ein öffentliches Training gibt, steht noch nicht fest. Saisonstart in der Dritten Liga ist am Freitag, 23. Juli.
Wird es neue FCK-Trikots geben?
Ja, sie sollen im Laufe der Vorbereitung präsentiert werden. Der Vertrag mit Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren mit Allgäuer Latschenkiefer als betreffender Marke läuft noch bis Ende der Saison 2021/22. Eine Verlängerung sei durchaus vorstellbar, sagte Giuseppe Nardi, der Geschäftsführer von Dr. Theiss Naturwaren, bei der offiziellen Veranstaltung zur Vertragsunterzeichnung im vergangenen Sommer in Homburg. Nardi sowie Gründer und Mit-Geschäftsführer Peter Theiss sind zusätzlich FCK-Investoren und Teil der dafür eingetragenen Saar-Pfalz-Invest GmbH. Der Vertrag mit Ausrüster Nike läuft in Kooperation mit 11Teamsports bis Ende der Saison 2023/24.
Welche Testspiele in der Vorbereitung stehen fest?
Der 1. FC Kaiserslautern testet am 24. Juni (18 Uhr) bei TB Jahn Zeiskam und am 26. Juni (16 Uhr) beim FV Dudenhofen – wenn möglich jeweils vor Zuschauern.
Gibt es ein Trainingslager?
Nach RHEINPFALZ-Informationen soll es im Juli ein Trainingslager außerhalb Deutschlands geben.
Was ist mit dem Verbandspokal, der pandemiebedingt vor dem Viertelfinale des FCK beim SV Hermersberg unterbrochen worden ist?
Dazu gibt es kommende Woche eine Sitzung des Südwestdeutschen Fußballverbandes, in der eine Entscheidung erwartet wird.
Was ist mit der Stadionfrage, über die ja auch und vor allem in den Wochen des Drittliga-Endspurts häufiger diskutiert wurde?
Durch das Abwenden des Abstiegs läuft die Vereinbarung des FCK mit der städtischen Stadiongesellschaft weiter, die für die Dritte Liga gilt. Sie ist bis Ende der kommenden Drittliga-Spielzeit 2021/22 gültig. Für die Zeit danach muss neu verhandelt werden, ein Austausch darüber ist schon angelaufen.
Wie sieht es mit dem Dauerkartenverkauf aus – respektive mit der Rückkehr von Zuschauern ins Fritz-Walter-Stadion?
Die Planungen zu diesen Fragen laufen beim FCK auf Hochtouren.
Wie läuft es in Sachen Lizenz und bei der Finanzplanung?
Der FCK hat einen Fragenkatalog des DFB im Lizenzierungsprozess abgearbeitet und erwartet in den nächsten Tagen dazu eine entsprechende Rückmeldung. Klar ist, dass beim FCK weiter kräftig gespart werden muss.
Wie ist Stand der Dinge, was Zugänge und Abgänge im Kader angeht?
Zu Wasserstandsmeldungen will Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen keine Auskunft erteilen. Zu- und Abgänge wird es wohl wie üblich bis 31. August noch geben. „Ich muss nicht am 14. Juni komplett meine Mannschaft stehen haben. Auf einen guten Spieler warte ich auch mal gerne“, sagte Trainer Marco Antwerpen im RHEINPFALZ-Interview.
Welche Kandidaten in puncto Neuzugänge werden gehandelt?
Aus dem eigenen Talentschuppen hat Linksverteidiger Neal Gibs (19) einen Profivertrag unterschrieben. Klar ist, dass oben auf der Prioritätenliste von Sportchef Hengen und Trainer Antwerpen ein großer zweikampfstarker Defensivspieler/Sechser steht.
Welche Gerüchte gibt es?
Ein FCK-Kandidat ist Wilson Kamavuaka (31) vom MSV Duisburg, der dieses Profil eines zweikampfstarken Sechsers erfüllen könnte. Generell gehandelt werden zudem der junge Innenverteidiger Boris Tomiak (22) von Fortuna Düsseldorf II, René Klingenburg (27), Martin Kobylanski (27) sowie Beyhan Ametov (22) vom West-Regionalligisten Wuppertaler SV.
Bei wem steht der Abschied vom FCK definitiv fest?
Simon Skarlatidis und Lukas Gottwalt haben sich schon offiziell verabschiedet. Carlo Sickinger, dessen Vertrag ebenfalls am 30. Juni ausläuft, wird den FCK nach neun Jahren verlassen. Offen ist, was mit Lucas Röser und Mohamed Morabet passiert, die der FCK zuletzt an Türkgücü München und den VfR Aalen verliehen hatte. Am Freitag hat der FCK vermeldet, dass Torwarttrainer Sven Höh seinen Vertrag aufgelöst und den Klub mit sofortiger Wirkung verlassen hat. Wie „Bild“ berichtet, soll der 37-Jährige neuer Torwarttrainer beim Zweitligisten Hamburger SV werden.
