Sport „Keine Rettung in letzter Sekunde“

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«Kasan.» „Höchststrafe für ein Team, das keines war“: Die internationale Presse und ihr Abgesang auf den entthronten Weltmeister.

Russland „Sport-Express“: „Es war die größte Sensation der WM 2018. Um dieses Deutschland tut es einem überhaupt nicht leid.“ •Großbritannien „Telegraph“: „Es gab keinen teutonischen Befreiungsschlag, keine Rettung in letzter Sekunde, kein 90 Minuten Spielen und am Ende gewinnen die Deutschen.“ •Frankreich „L’Équipe“: „Höchststrafe für ein Team, das keines war.“ „Le Journal de la Haute-Marne“: „Diese symbolische Niederlage tritt im ungünstigsten Moment ein. Die größte Wirtschaftsmacht Europas ist mit Krisen konfrontiert, die ihr Image verändern. Der Dieselgate-Skandal hat den Ruf von Made in Germany ernsthaft erschüttert. Die politische Krise, ausgelöst durch die Migrationsfrage, ebnet einer extremen Rechten den Weg, die in Anbetracht der deutschen Geschichte übel riecht.“ •Brasilien „Folha de S. Paulo“: „Die Starrsinnigkeit des Trainers und schwache Veteranen führen Deutschland zum WM-Fiasko. Löw lehnte Änderungen in der Mannschaft nach der Gelben Karte in den Freundschaftsspielen ab.“ •Italien „La Repubblica“: „Deutschland ist verloren. Der moderne Fußball verschont keinen. Es ist ein geteiltes Schicksal, ein Virus, der sich durchfrisst, ohne Unterschiede. Es gibt nichts Größeres, als Weltmeister zu werden. Aber es ist eine wenig nachhaltige Größe.“ •Spanien „La Vanguardia“: Seit den Freundschaftsspielen sah man die Mannschaft nicht mehr, die vor vier Jahren Brasilien auf historische Art gedemütigt hatte.“ „El Mundo“: „Der Fußball wird sich für immer an diesen Tag erinnern.“ •Schweiz „Blick“: „Mesut Özil, Sami Khedira, Jerome Boateng oder Thomas Müller? Alle Schatten ihrer selbst, mut- und kraftlos. Und vor allem: satt.“

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