Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Gunnar Dietrich verlässt Eulen und geht zu TuS KL-Dansenberg

Abehr-Ass Gunnar Dietrich (links) vor Julian Köster aus Gummersbach.
Abehr-Ass Gunnar Dietrich (links) vor Julian Köster aus Gummersbach.

Gunnar Dietrich (36), seit fünf Jahren Kapitän des Handball-Zweitligisten Eulen Ludwigshafen, verlässt zum Saisonende den Verein. Zwölf Jahre trug er das Trikot des Klubs. Der Abwehrchef wechselt zum Drittligisten TuS KL-Dansenberg.

„Der Aufwand in der Zweiten Liga, was Training und viele sehr weite Reisen angeht, ist mir dauerhaft zu hoch. Ich bin Familienvater, möchte mehr Zeit mit meinen Kindern und meiner Familie haben und will den zeitlichen Aufwand für Handball reduzieren“, erklärt Dietrich. Eines aber betont der Junioren-Europameister von 2006 und Junioren-Vizeweltmeister von 2007 ganz besonders: „Jeder weiß, was mir die Eulen bedeuten. Jeder weiß, wie schwer mir der Abschied fällt. Die Eulen sind für mich Herzenssache. Es ist auch eine körperliche Geschichte. Man stellt sich die Frage: Was kann ich noch leisten? Noch bringe ich meine Leistung. Aber ich werde nicht jünger.“

Künftig weniger Belastungen

Dietrich arbeitet bei den Technischen Werken Ludwigshafen als Controller. Er wird sein Stundenkontingent ab Sommer erhöhen. Mit dem Wechsel zum Drittligisten Dansenberg ist das Trainingspensum geringer. „Ausschlaggebend für den Abschied von den Eulen ist, dass die Belastungen weniger werden, dass der Aufwand weniger werden wird“, sagt Dietrich. „Bei der Entscheidung für Dansenberg spielt es natürlich auch eine Rolle, dass Frank Müller da Trainer wird“, ergänz er. Mit Frank Müller spielte er bei den Eulen in einer Mannschaft. Beide stiegen in die Bundesliga auf. Müller ist derzeit Eulen-Co-Trainer und übernimmt kommende Saison das Cheftrainer-Amt beim TuS KL-Dansenberg.

Coach Klatt lobt den Routinier

Eulen-Trainer Ceven Klatt lobt den 36 Jahre alten Teamsenior: „Gunnars Abschied ist ein Verlust für die Eulen. Es wird schwer, ihn zu ersetzen. Sein Wort hat Gewicht, was er sagt, findet Gehör und wird akzeptiert. was er sagt, findet Gehör und wird akzeptiert.“

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