Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Grün-Weiss Mannheim hofft auf guten Saisonstart

Maximilian Marterer schied in Wimbledon in Runde zwei aus.
Maximilian Marterer schied in Wimbledon in Runde zwei aus.

Dreimal in Folge wurde Grün-Weiss Mannheim deutscher Meister. Am Sonntag (11 Uhr) startet der Champion im Derby beim BASF Ludwigshafen. Ein konkretes Saisonziel gibt es nicht.

„Wir haben es jetzt dreimal hingekriegt, dass es funktioniert hat. Wir hatten in den entscheidenden Momenten das Glück auf unserer Seite, das darf man nicht vergessen. Wir versuchen auch dieses Jahr wieder gut zu spielen, wir wissen jedoch nicht, was herauskommt“, sagte gestern Grün-Weiss-Teamchef Gerald Marzenell.

Seine erste Rechnung: Aus den drei Spielen zu Beginn, beim BASF TC, bei Blau-Weiss Neuss und zu Hause gegen Blau-Weiß Krefeld sollen es – wenn möglich – vier Punkte werden. „Wenn wir das schaffen, werden wir eine ordentliche Saison spielen. Wir haben neun offene Spiele, es kann immer alles passieren“, meinte Marzenell. Er prognostizierte: „Ende Juli, nach dem sechsten Spieltag, wissen wir, ob es für ganz oben reicht.“ Absoluter Top-Favorit in dieser Saison ist für ihn der TC Großhesselohe mit Spielern wie Francisco Cerundolo, Jan-Lennard Stuff oder Peter Gojowczyk.

Von den acht Grün-Weiss-Spielern, die beim Rasen-Turnier in Wimbledon waren, sind die ersten schon zurück. Kandidaten für den Sonntag sind Maximilian Marterer und Dominik Koepfer. Auch für den Einsatz des ehemaligen Weltranglisten-Dritten Dominic Thiem ist noch eine kleine theoretische Chance da.

Die Spieler kommen gerne zu Grün-Weiss, sie schätzen die „Nestwärme“ (Gerald Marzenell) am Neckarplatt, sie freuen sich auf die Bundesliga-Tage. Das war all die Jahre das Erfolgsgeheimnis in Mannheim. Und so kann es schon passieren, dass sich während der Saisoneröffnungspressekonferenz der eine oder andere Spieler unaufgefordert bei den Machern meldet, und seine Einsatzbereitschaft ankündigt ...

Grün-Weiss hat vor dieser Saison einen Umbruch eingeleitet. Für die Routiniers Tobias Kamke, Julian Lenz, Jeremy Jahn und Andreas Beck wurden die Talente Max Rehberg, Philip Florig, Dominic Stricker und Valero Gimeno in den Kader genommen. Sie werden ihre Einsatzzeiten bekommen, sollen sukzessive eingebaut werden. Trainer Daniel Steinbrenner meinte: „Wenn es diesmal nicht für ganz vorne reicht, ist das kein Beinbruch. Die jüngeren Spieler sollen eingegliedert werden, sie sollen sich wohlfühlen und später mal Garanten des Erfolges werden. “

Mehr zum Thema
x