1. FC Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel „Gegen solche Mannschaften musst du deine Chancen nutzen“ – die Stimmen zum Pokalaus

FCK-Trainer Markus Anfang ist trotz des 1:2 gegen Stuttgart zufrieden mit seiner Mannschaft.
FCK-Trainer Markus Anfang ist trotz des 1:2 gegen Stuttgart zufrieden mit seiner Mannschaft.

Nach dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart trauert Kenny Prince Redondo den vergebenen Chancen hinterher. Julian Krahl träumt noch immer von Berlin.

Flügelspieler Kenny Prince Redondo: „Wir haben ganz gut ins Spiel hineingefunden. Wir wussten, was auf uns zukommt. Die sind eine Topmannschaft, haben sich das erarbeitet. Wir hatten genügend Chancen. Gegen solche Mannschaften musst du diese kleinen Chancen nutzen, das hat heute leider nicht so geklappt. Am Ende können wir alle in den Spiegel schauen und sagen, dass wir alles probiert haben.“

Kapitän Marlon Ritter: „Wir sind auf jeden Fall enttäuscht. Ich glaube, wir haben ganz gut dagegen gehalten. Vor allem in der zweiten Halbzeit – in den ersten zehn, 15 Minuten – hatte ich das Gefühl, dass wir ein Tor machen können. Wir hatten zwei, drei gute Chancen. Wenn wir dann in Führung gehen, weiß ich nicht, wie das Spiel ausgeht. Man muss aber klar sagen, dass Stuttgart verdient gewonnen hat. Das ist eine fußballerisch unglaublich gute Mannschaft.“

FCK-Trainer Markus Anfang: „Wir haben heute ein ordentliches Spiel gemacht, die Jungs haben sich gut reingehängt. Wir haben gegen eine Topmannschaft gespielt. Man hat gesehen, wer hinten raus noch alles aufs Feld gekommen ist. Das ist eine Topqualität. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Topmannschaft.“

Torhüter Julian Krahl: „Wenn du hier 4:0 verlierst, sagst du: ,Ja, drauf geschissen’. Aber wenn es knapp war, gehst du mit ein bisschen Glück als Sieger vom Platz, und dann geht es weiter. Wir haben alle noch im Kopf, wie cool das [Pokalfinale in Berlin] vergangene Saison war. Ich glaube, das ist ein Ziel, das jeder noch einmal erreichen möchte.“

Defensivspieler Jan Elvedi: „Wenn man 2:1 verliert, ärgert das einen noch mehr als bei einem 4:0. Man hat heute gesehen, dass es möglich gewesen wäre. Wir hatten Torchancen, um Anfang der zweiten Halbzeit in Führung zu gehen. Klar hatten wir in gewissen Momenten Glück. Aber das brauchst du auch in so einem Spiel. Genau dann musst du eigentlich versuchen, das Momentum auf deine Seite zu ziehen. Und wenn du dann in Führung gehst, glaube ich, dass du das hier sogar ziehen kannst.“

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Der Elfmeter war – das haben wir mittlerweile alle gesehen – eine Fehlentscheidung. Das ist in so einem Spiel ein Spielöffner. Dann ist ein Gegner noch überzeugter, dass hier etwas möglich ist. Das macht auch mit uns etwas. Das hat man zu Beginn der zweiten Halbzeit gesehen. Das war schon die kritische Phase des Spiels. Danach war es nur eine Frage der Zeit bis zum Tor.“

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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