Kommentar
FCK ist aktuell im Niemandsland
37, 38, 34, 33 - diese Punkteausbeute genügte in den vergangenen Jahren, um den Klassenverbleib in der Zweiten Fußball-Bundesliga zu schaffen. Aktuell sind zwei Drittel der Hinrunde absolviert und Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern hat 16 Punkte geholt – also etwas weniger als die Hälfte der benötigten Zähler. Und vier Partien stehen ja noch aus. So gesehen besteht nach der 0:3-Niederlage am Sonntag gegen Regensburg kein Anlass, Trübsal zu blasen. Der FCK ist im Soll. Aber: Die Abfuhr am Sonntag wirft doch ein paar Fragen auf. Wie kann es sein, dass eine Mannschaft komplett so versagt? Gut: Diese Tage gibt es. Allzu oft sollte sich Lautern nicht solche kollektiven Aussetzer erlauben. Warum haben es die Einwechslungen nicht geschafft, für frischen Schwung, für neue Impulse zu sorgen? Trainer Dirk Schuster lobt immer wieder den Konkurrenzkampf und die hohe Intensität im Training. Da müssten dann doch aber die Akteure, die ins Spiel kommen, mal so richtig den Platz umpflügen und die Ellenbogen ausfahren. War gegen Regensburg aber nicht so.
Die zweite Heimniederlage in dieser Saison schmerzt – keine Frage. Sie kommt aber vielleicht zur richtigen Zeit. Am Freitag in Rostock kann der FCK zeigen, wie die Serie von sechs Unentschieden in Folge zu bewerten ist. Im Falle einer Niederlage nämlich wäre es kein Erfolgslauf gewesen. Dann wird Lautern sich in der Tabelle eher nach unten orientieren müssen. Zumal im Anschluss mit Nürnberg, Bielefeld, Karlsruhe und Düsseldorf Mannschaften warten, die nun wahrlich keine Laufkundschaft sind.

