Kommentar Eulen Ludwigshafen: Unterm Strich zu wenig

Trainer Johannes Wohlrab jubelt inmitten seiner Spieler.
Trainer Johannes Wohlrab jubelt inmitten seiner Spieler.

Die Eulen Ludwigshafen verfehlen ihr Saisonziel in der Zweiten Handball-Bundesliga klar. Die Leistungen der Mannschaft waren viel zu wechselhaft.

Die Top sechs angreifen – das war das Ziel der Eulen im vergangenen Sommer. Davon ist der Klub in der Endabrechnung der Zweiten Handball-Bundesliga weit entfernt. Sechs Punkte trennen die Eulen vom Tabellensechsten HSC 2000 Coburg. Trainer Johannes Wohlrab, auf den letzten Drücker gekommen, sah eine Entwicklung in der Rückrunde, das aber spiegelte sich nicht in Ergebnissen wider. Die Bilanz aus den letzten fünf Spielen: 3:7 Punkte. Kein guter Ausklang. Vor allem das letzte Auswärtsspiel, jenes in Dessau, geht in der Art nicht. Die Partie war ein Spielbild der gesamten Saison.

Viele Angriffsflächen

Die Eulen boten zu viele Angriffsflächen, auch wenn es mildernde Umstände gibt wie die Zäsur im Sommer. Die Saison 2023/2024, sie war in vielen verschiedenen Bereichen zu wechselhaft. Galavorstellungen wie bei TuS N-Lübbecke, beim ASV Hamm-Westfalen oder bei der HSG Nordhorn-Lingen standen enttäuschende Darbietungen in Aue, Großwallstadt oder Hüttenberg gegenüber. Das viel zitierte „Eulen-Gen“ auf das Feld zu bringen, das gelang zu oft nicht. Mit 1070 Gegentoren haben die Eulen zusammen mit dem Absteiger EHV Aue die schlechteste Abwehr der Liga. Diese Baustelle konnte während der Runde nicht geschlossen werden. Immerhin: Nach dem Klassenkampf vor zwei Jahren und der Auszeit von Ex-Trainer Michel Abt im vergangenen Jahr verlief die Spielzeit in geordneten Bahnen.

Wer folgt auf Klein?

Noch haben die Eulen keinen Nachfolger für Jannek Klein präsentiert. An der Personalie des Halbrechten hängt viel.

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