Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Eulen-Fans sollen in Rot kommen – Belohnung winkt

Engagiert: Michel Abt; hier in einer Auszeit mit seinen Eulen.
Engagiert: Michel Abt; hier in einer Auszeit mit seinen Eulen.

Für das Nachholspiel gegen den Dessau-Rosslauer HV an diesem Dienstag (19 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle) ruft der abstiegsgefährdete Handball-Zweitligist Eulen Ludwigshafen die besondere Aktion „Alle in Rot“ aus: Wer zu dem wichtigen drittletzten Saisonspiel der Eulen in einem roten Trikot kommt, erhält ein Freigetränk nach Wahl.

Bei der Aktion zählen laut Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler auch rote FCK-Trikots. Der Verein hofft so auf eine knallvolle Eberthalle und im Spiel gegen den Klub aus Ludwigshafens Partnerstadt Dessau damit auf lautstarke Unterstützung durch den achten Mann. Noch drei Spiele haben die Eulen, eins mehr als die Mitkonkurrenten um den Abstieg, davon das heute gegen Dessau und am Freitag gegen Rostock zu Hause. Zwei Siege, und sie wären gerettet. Vielleicht muss aber auch bis zum letzten Spieltag und der Partie am 11. Juni beim TV Emsdetten gezittert werden.

Ob des Gesamtbilds optimistisch

„Das Gesamtbild stimmt mich optimistisch. Wir haben sehr gut trainiert, und auch die Stimmung ist gut“, sagt der neue Eulen-Trainer Michel Abt, der vergangene Woche Michael Biegler ablöste, vor seinem ersten Heimspiel. Natürlich sei es in der Zweiten Liga eng hinten, „aber wir haben mit den beiden Heimspielen eine andere Situation als die Konkurrenz“, findet er. Sozusagen Machtball Eulen.

Wenig Zeit, klarer Schwerpunkt

Er versucht, in der Herausforderung der 16 Tage seines Eulen-Engagements den Spielern vor allem zu vermitteln, wie er Handball spielen lassen will und investiert besonders viel Zeit in die Match-Vorbereitung. In Lübeck war da – vom ersten Training bis zum Spiel am Freitag – trotz der 28:29-Niederlage für ihn ein positiver Trend zu erkennen. „Trotz unserer Fahrkarten hatten wir 28 Tore aus 28 Positionsangriffen und haben fast keine Gegenstöße oder keine zweite Welle zugelassen“, analysierte Abt. Das erhofft er sich auch gegen das Dessauer Team, gegen das die Eulen das Hinspiel im September mit 32:35 verloren hatten.

Viel „Verantwortung für den Ball“

„Die spielen gerne mit sehr viel Tempo nach vorne, da muss sich jeder unserer Spieler seiner Verantwortung für den Ball bewusst sein“, weiß Abt. Er hofft zudem, dass sein Team auch mehr in Gleichzahl – und nicht, wie in Lübeck, fast nur im Sieben gegen Sechs – verteidigen kann.

Restprogramm

DJK Rimpar Wölfe, Platz 13, 32:40 Punkte: Lübeck (Heimspiel), Eisenach (Auswärtsspiel)

HC Empor Rostock, Platz 14, 32:40: Eulen Ludwigshafen (A), Essen (H)

Eulen Ludwigshafen, Platz 15, 29:41: Dessau (H), Rostock (H), Emsdetten (A)

TSV Bayer Dormagen, Platz 16, 29:43: Nordhorn-Lingen (A), Ferndorf (H)

TV Großwallstadt, Platz 17, 28:44: Hamm (A), Bietigheim-Bissingen (H)

TuS Ferndorf, Platz 18, 28:44: Gummersbach (H), Dormagen (A)

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