Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Ein Kantersieg für den BASF TC

Zufrieden: Marius Copil.
Zufrieden: Marius Copil.

Die Herren des BASF TC Ludwigshafen stehen allein an der Tabellenspitze der zweiten Tennis-Bundesliga. Nach dem 9:0-Erfolg über den TC Wolfsberg Pforzheim sind die Ludwigshafener nach fünf von acht Spieltagen als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen.

Pforzheim hatte heute sicherlich nicht seine beste Aufstellung am Start“, wiegelte BASF TC-Trainer Denis Gremelmayr ab. Im Gegenzug dazu hatten die Ludwigshafener gegenüber dem 6:3-Erfolg im Spitzenspiel beim TC Augsburg Siebentisch sogar noch einmal personell aufgerüstet, boten für das Einzel an Punkt zwei erstmals den Rumänen Marius Copil auf. Ein Volltreffer in jeder Hinsicht. Nicht allein, weil Copil mit seinem 6:4, 6:4 gegen den Dominikaner Roberto Cid Subervi einen Punkt beisteuerte, sondern weil der 32-Jährige auch menschlich hervorragend zu den Ludwigshafenern passt. Keine Überraschung für Gremelmayr: „Ich kenne ihn schließlich schon länger.“

Copil zufrieden

Copil selbst war mit seinem Sieg im Einzel ebenfalls zufrieden, auch wenn er sich selbst das Leben nach einer 4:1-Führung im zweiten Durchgang noch einmal schwer gemacht hatte. „Ich habe drei Mal in Serie nach einem Break gleich das Rebreak geschafft.“

Nicht unwichtig für den Routinier. „Ich habe jetzt zwei schwere Jahre hinter mir.“ So ein Erfolg gegen einen starken Spieler im Teamwettbewerb helfe deshalb für die Zukunft: „Ich gewinne daraus Selbstvertrauen. Wenn ich mein Spiel durchziehe, kann ich trotzdem immer wieder zurückkommen.“ Eventuell auch nach Ludwigshafen. Wobei das zumindest in dieser Runde noch immer offen ist. „Jetzt fliege ich erst einmal wieder nach Rumänien, wo ich ein Future-Turnier spielen werde. Danach geht es nach Porto zu einem ATP-Turnier.“ Trotzdem würde er auch für den BASF TC gerne zur Verfügung stehen. „Ich spiele einfach gerne in der Mannschaft. Ansonsten bin ich ja das ganze Jahr über alleine unterwegs.“

Ein gelungener Spieltag

Trainer Gremelmayr freute sich über einen rundherum gelungenen Spieltag, mit unerwartet deutlichem Ausgang. Zu dem hatte auch Tristan-Samuel Weissborn beigetragen. Und dies in unerwarteter Position, denn die Nummer 50 der Doppelweltrangliste durfte in Ludwigshafen auch im Einzel antreten. „Für mich war das das Spiel des Tages“, lobte der Trainer den Österreicher nach dem 3:6, 7:6, 13:11-Erfolg gegen Justin Schlageter. Aber eigentlich hätte er alle Akteure loben können, denn ein 9:0 gegen Pforzheim hatte keiner auf der Rechnung.

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