Handball
Die Jungen dürfen sich bei Alfred Gislason zeigen
Das Ziel nach den zwei ernüchternden Niederlagen im März gegen Weltmeister Dänemark zehn Monate vor dem Heim-EM in Deutschland steht. „Wir haben den Drang und den Willen, gegen diese Top-Nationen bei diesem Euro Cup zu punkten. Wir streben ein besseres Ergebnis an als in der letzten Euro-Cup-Woche. Und wir wollen einen guten Einblick bekommen, was die, die zum ersten Mal seit Montag dabei sind, an Wettkampfpräsenz zeigen können. Wir wollen sehen, wie sie mit der Aufgabe klar kommen“, sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer. Bisher hat das Team alle Spiele in dem Wettbewerb verloren.
Kohlbacher fehlt
Die Neulinge: Das sind die Junioren-Nationalspieler Renars Uscins, Justus Fischer (beide TSV Hannover-Burgdorf) und Max Beneke (Füchse Berlin), dazu kommt Philipp Ahouansou, der von den Rhein-Neckar Löwen an den TSV GWD Minden verliehen ist. Zurück zu den Junioren ging mittlerweile Torhüter David Späth, da Martin Heubergers Team ebenfalls im Einsatz ist. Nicht dabei von den etablierten Spielern sind Jannik Kohlbacher (krank), Kai Häfner (verletzt) und Lukas Stutzke (Gehirnerschütterung). „Wir erwarten, dass die jungen Spieler zeigen, ob sie gegen starke Gegner bestehen können. Wir sind sehr überzeugt von deren Talent. Alle werden Spielanteile bekommen und die Möglichkeit, sich zu zeigen“, erklärte Alfred Gislason. Was erwartet der Bundestrainer von den Spielen? „Wir wollen anders auftreten und besser spielen als gegen Dänemark. Da haben wir im Angriff eine extrem schwache Leistung gebracht“, unterstrich Gislason, froh, dass Ass Julian Köster wieder dabei ist. Dass Patrick Groetzki diesmal nicht dabei ist, bedeute keinesfalls, dass seine Nationalmannschaftskarriere vorbei sei, so Alfred Gislason. Das ist mit dem Löwen-Außen so besprochen.
Tag des Handballs in München
Der „Tag des Handballs“ erlebt am Sonntag, 5. November, die fünfte Auflage. In der Olympiahalle München spielen die Männer gegen Ägypten, die Frauen messen sich mit Ungarn