Fussball Die Ideen von Christian Eichner zur Personalie Lars Stindl
Die Ostwestfalen reisen „nur“ als Tabellen-14. an. „Für mich sind sie in erster Linie immer noch ein letztjähriger Bundesligist“, warnt Eichner: „Mit einem der besten Kader der Zweiten Liga. Da kommt was Großes auf uns zu.“
Eichner erwartet ein spannendes Spiel, weil der KSC (36 Punkte) das Saisonziel, die 40 Punkte, noch nicht erreicht habe. Die Arminia (29) schwebt noch in Abstiegsgefahr.
Eichner hatte zu Beginn dieses Monats gesagt, im April entscheide sich, ob seine Schützlinge den Mai genießen könnten. Angesichts der anschließenden Auswärtsspiele in Darmstadt und Düsseldorf sollte der KSC gegen Bielefeld nicht verlieren.
Die Arminen sind jedoch seit fünf Spielen ungeschlagen und haben unter ihrem neuen Trainer Uwe Koschinat zwei Siege und zwei Unentschieden eingespielt. „Wir sind schwer zu schlagen, kaum zu bezwingen“, kontert Eichner.
Eichner nun mit Doppelaufgabe
Personell kann Eichner nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Neben den mittel- und langfristig verletzten Spielern Kyoung-Rok Choi (Schlüsselbeinbruch), Tim Breithaupt (Knöchelbruch) und Daniel O’Shaughnessy (Hüft-OP) fällt Abwehrchef Marcel Franke (Gelb-Rot-Sperre) aus.
An seine Doppelfunktion, als Cheftrainer und Mitglied der nach der Freistellung von Sportdirektor Oliver Kreuzer gebildeten Task Force, habe er nach der Aufarbeitung der Geschehnisse eine wesentlich ruhigere Woche erlebt, als direkt nach der Bekanntgabe der Trennung. „Wir müssen weiter fleißig sein, schlau und kreativ. Aber wir haben Struktur in unsere Teamarbeit gebracht.“ Priorität habe immer noch der Ligaverbleib.
Die Personalie Lars Stindl kommentierte Eichner ausweichend. „Wir haben ja noch zusammen gespielt. Wir stehen in vertrauensvollem Austausch. Unser Verhältnis ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Alles weitere werden wir in den nächsten Tagen sehen. Ich habe aber ein paar spannende Ideen.“ fal