Kommentar
Der FCK und die Dritte Liga: Punkt für Punkt pure Plackerei
Die Partie zwischen dem FCK und dem zähen Aufsteiger Lübeck hat gezeigt, dass jedes einzelne Fußballspiel in der Dritten Liga ein ganz hartes Stück Arbeit ist. Und dass man bei den vielen engen Duellen auch Glück braucht, das die Lauterer am Mittwoch in einem gruseligen Geisterspiel hatten.
Die Roten Teufel setzen darauf, sich mit dem zweiten Saisonsieg das Selbstvertrauen geholt zu haben, das sie am Sonntag im Derby beim 1. FC Saarbrücken brauchen werden: Der Aufsteiger ist Überraschungs-Spitzenreiter und strotzt vor Kraft und Schwung.
Bachmann hat seine Chance toll genutzt
Da wird es auch wieder sehr auf gute Defensivarbeit ankommen. In diesem Punkt hat der FCK einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Schon unter Carlo Sickinger im Zusammenwirken mit Kevin Kraus. Als Sickinger vor knapp einer Woche verletzt ausfiel, beorderte FCK-Trainer Jeff Saibene Janik Bachmann neben Kraus in die Innenverteidigung. Eigentlich wurde Bachmann fürs zentrale defensive Mittelfeld geholt. Nach dem taktischen Irrtum, ihn halbrechts zu positionieren, und nach etwas Zeit auf der Ersatzbank hat der 1,96-Meter-Hüne seine Chance „ganz hinten“ toll genutzt. Wohin nun mit Kapitän Sickinger? Zurück ins Mittelfeld? Eine weitere knifflige Puzzleaufgabe für Saibene.
