FCK
Aus mehreren Gründen: FCK und Geschäftsführer Voigt trennen sich
Nach RHEINPFALZ-Informationen ist Voigt seit Juli wegen eines äußerst schmerzhaften Rückenleidens krankgeschrieben. Daher musste er sich in den vergangenen Monaten weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Der FCK hat sich aus arbeitsrechtlichen Gründen bisher nicht zu der Personalie geäußert. Voigt war am Dienstag nicht erreichbar.
Nach RHEINPFALZ-Informationen haben sich der Klub und der Geschäftsführer, dessen Vertrag bis 30. Juni 2022 läuft, auf eine vorzeitige Trennung geeinigt. Sie wurde aber noch nicht offiziell verkündet.
Der aus Dortmund stammende Voigt war seit Dezember 2019 Geschäftsführer der FCK Management GmbH. Nach seiner Berufung durch den Beirat der FCK-Profifußball-Kapitalgesellschaft war er zunächst sowohl für den kaufmännischen als auch für den sportlichen Bereich zuständig. Seit dem 1. März dieses Jahres stand Voigt mit Thomas Hengen ein Geschäftsführer Sport zur Seite.
Hengen vorerst alleiniger FCK-Chef
Hengen wurde nun im Handelsregister als allein zeichnungsberechtigter Geschäftsführer eingetragen, um die juristische Handlungsfähigkeit des Klubs zu wahren.
Nach Informationen dieser Zeitung hatte Voigt unabhängig von seiner gesundheitlichen Lage ohnehin keine guten Karten, vom FCK-Beirat seinen Vertrag über Sommer 2022 hinaus verlängert zu bekommen. Unter Federführung des Beiratsvorsitzenden Markus Merk und von dessen Stellvertreter Rainer Keßler war Voigt 2019 eingestellt worden. Nun wird er eine Abfindung erhalten und der Beirat einen Nachfolger suchen.
Den Beirat unterm Strich nicht zufrieden gestellt
Voigts Bilanz stellte den Beirat nicht zufrieden; auch Voigt band keine frischen Investoren, der Beirat mischte sich stark ein, die Chemie stimmte nicht. Aber Voigt war daran beteiligt, dass die FCK-Kapitalgesellschaft 2020 ein Insolvenzverfahren aus Sicht des Klubs erfolgreich meisterte und so auf Kosten von investierenden Fans und von Großgläubigern den Löwenanteil Schulden loswurde.
Die altbekannten regionalen Investoren sicherten dem Klub mit dem Kauf von FCK-Aktien für elf Millionen Euro schließlich das Überleben.
