Rheinland-Pfalz Zwei Millionen Schutzmasken in Rheinland-Pfalz eingetroffen
Zwei Millionen Mund-Nasen Schutzmasken und 50.000 Schutzanzüge sind am Freitagabend in Rheinland-Pfalz angeliefert worden. Das hat die Landesregierung mitgeteil. Die Ware sei in vier 40-Tonner-Lastwagen nach Mainz transportiert worden, die aus Sicherheitsgründen zum Teil von der Polizei geschützt worden seien. Der Ankauf der Schutzausrüstung, die aus China kam, wurde der Landesregierung zufolge über rheinland-pfälzische Unternehmen in der Pfalz und an der Mosel vermittelt und über die Flughäfen Frankfurt und Lüttich (Belgien) nach Deutschland eingeführt.
Für Krankenhäuser und Pflegeheime
Die Schutzausrüstung sei unter anderem für Krankenhäuser, Pflegeheime Gesundheitsämter, aber auch für Polizei und Justiz oder Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber vorgesehen. „Das Virus hält sich nicht an Öffnungszeiten, deswegen sind wir rund um die Uhr im Einsatz“, sagte der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek. Die Ware werde also umgehend verteilt.
4700 Erkrankte in Rheinland-Pfalz
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist unterdessen weiter angestiegen. Mittlerweile seien nachgewiesen 4701 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit (Stand: 10.00 Uhr). Das waren 109 mehr als am Vortag. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um fünf auf 65, 14 der Toten kommen aus der Pfalz (wie am Vortag). Das Ministerium wies allerdings darauf hin, dass die Fallmeldungen der Gesundheitsämter am Wochenende und an Feiertagen zum Teil zeitverzögert erfolgen.
Dorfläden beantragen Soforthilfe
Neben zahlreichen anderen Unternehmen haben inzwischen auch viele Dorfläden mit Lieferservice um Corona-Soforthilfe des rheinland-pfälzischen Innenministeriums angefragt. Allein in der ersten Woche seien 35 Anfragen eingegangen, aus der Pfalz unter anderem aus Morschheim (Donnersbergkreis) und Landau-Arzheim, teilte das Ministerium am Samstag mit. Es gehe meist um die Ausweitung der Lagerkapazität oder die Anschaffnung von Kühlbehältern für die Auslieferung. Bewilligt und ausgezahlt wurden dem Ministerium zufolge bislang 13 Zuwendungen in Höhe von 650 bis 1500 Euro. Weitere 15 Anträge seien in Vorbereitung.
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