Rheinland-Pfalz Wirbel um Verbleib Ryanairs am Hahn

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Unmittelbar vor der Fertigstellung des Sommerflugplans 2019 ist die Mainzer Landespolitik aufgeschreckt von möglichen Rückzugsplänen der irischen Billigflugkette Ryanair vom Hunsrückflughafen Hahn. Die Hahn-Geschäftsführung dementiert.

«LAUTZENHAUSEN.»Christoph Götzmann, Mitglied der Hahn-Geschäftsführung widerspricht: „In meinen Augen ist das Nonsens. Wir werden mit Ryanair Veränderungen sehen, das gilt für ganz Deutschland, nicht nur für den Flughafen Hahn.“ Anzeichen für einen kompletten Rückzug gebe es „absolut nicht.“ Die „Allgemeinen Zeitung“ Mainz hatte unter Berufung auf „höchste Managementkreise“ bei Ryanair über mögliche Rückzugspläne der irischen Fluglinie zum Sommerflugplan berichtet. „Wir kommentieren keine Gerüchte oder Spekulationen“, hieß es von Ryanairs Kommunikationschef Robin Kiely. Grund für Veränderungen in Deutschland könnten die Pilotenstreiks sein, die zum Gewinneinbruch beigetragen haben. Der Flughafen Hahn gehört nach einem Verkauf der rheinland-pfälzischen Landesanteile zu 82,5 Prozent dem chinesischen HNA-Konzern und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen. Für 2017 hat Rheinland-Pfalz 2,3 Millionen Euro Sicherheitsleistungen an den Flughafen gezahlt, Anträge auf Investitions- und Betriebsbeihilfen werden laut Innenministerium geprüft.

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