Rheinland-Pfalz
Wahl-O-Mat: Welche Partei soll ich am 14. März wählen?
Zu 38 Thesen bietet der Wahl-O-Mat Antwortmöglichkeiten, in denen sich unterschiedliche politische Überzeugungen widerspiegeln. Am Ende errechnet das Tool eine prozentuale Nähe zu einer oder mehreren der 13 Parteien, die zur Wahl antreten.
Spielerischer Zugang zu den Themen der Wahl
Die Ergebnisse passen erfahrungsgemäß manchmal zur Selbsteinschätzung der Nutzer, manchmal sind sie aber überraschend anders. „Der Wahl-O-Mat ist für all diejenigen ein ungemein hilfreiches Tool, die noch unsicher sind, die Orientierung suchen, die vielleicht aber auch einfach nur ihre eigene Wahlentscheidung überprüfen wollen oder die Lust haben, auf diese Art einen einfachen, ja fast spielerischen Zugang zu den Themen der Wahl zu bekommen“, sagt Sarah Scholl-Schneider. Die stellvertretende Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz hat die Erarbeitung des Frage- und Antwort-Tools organisiert.
Workshop im November
Unter der Federführung der Bundeszentrale für politische Bildung wurde der Wahl-O-Mat in einem mehrtägigen digitalen Workshop im November vorbereitet. 15 junge Menschen haben im Team bedeutsame politische Fragen herausgearbeitet. Sie haben dabei auf die Wahlprogramme oder Entwürfe der Parteien Bezug genommen. Politikprofessoren und Journalisten waren beratend eingebunden. Daraus entstanden 80 Thesen, die politisch kontrovers sind. Sie wurden den Parteien zugeschickt mit der Bitte um Zustimmung oder Ablehnung und einer Begründung. 38 Thesen hat die Bundeszentrale für den Wahl-O-Mat ausgewählt. Bei der Landtagswahl 2016 ist das Angebot mehr als 700.000 Mal genutzt worden, doppelt so häufig wie 2011.
Den Wahl-O-Mat finden Sie ab Mittwoch, 10 Uhr, hier.