Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Trinkwasser-Kooperation: Es geht doch!

Die Sommer waren zuletzt im Schnitt trockener und wärmer – der Trinkwasserverbrauch könnte deshalb steigen.
Die Sommer waren zuletzt im Schnitt trockener und wärmer – der Trinkwasserverbrauch könnte deshalb steigen.

Die Kooperation beim Trinkwasser ist ein Musterbeispiel für die immer wieder viel beschworene interkommunale Zusammenarbeit.

„Man müsste mal prüfen ....“ oder „Vielleicht wäre es besser, wenn ...“ – diese Versatzstücke sind immer wieder im Politikersprech zu hören, wenn es um die Zauberformel der interkommunalen Zusammenarbeit geht. Denn längst ist den meisten Verantwortlichen in den Rathäusern klar: Dass alle alles machen – das wird es auf Dauer kaum noch geben. Oft bleibt es dann dabei, und die Städte, Kreise und Gemeinden wurschteln weiter. Umso bemerkenswerter ist insofern, was sich derzeit beim Thema Trinkwasserversorgung in der Vorderpfalz tut. Da haben viele, sehr unterschiedliche Akteure ein gemeinsames Problem erkannt: Wir müssen etwas unternehmen, um eine wertvolle, unverzichtbare Ressource auf Dauer zu sichern. Und dann haben sie einfach gemacht. Herausgekommen ist eine umfangreiche Kooperation, an der große Versorger wie die Technische Werke Ludwigshafen beteiligt sind und kleinere wie das Werk im Leiningerland – pragmatisch und zielorientiert. Es geht doch!

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