Rheinland-Pfalz Kommentar: Geschätzt

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Der USA-Besuch des Innenministers bringt wenig messbare Erfolge.

Dennoch ist die Reise über den

großen Teich wichtig.

Rheinland-Pfalz

ist ein bedeutender Partner für die USA. Schließlich ist in Ramstein mit der Airbase die größte Drehscheibe des US-Militärs außerhalb der Vereinigten Staaten angesiedelt; ganz zu schweigen von den Standorten Spangdahlem oder Baumholder. Das ist nichts Neues. Um das zu erfahren, muss kein Minister nach Washington reisen. Die Investitionen der USA in ihre Standorte hier sind großteils auch schon länger bekannt. Trotzdem ist es richtig, dass die Landesregierung darauf achtet, dass der Gesprächsfaden nach Washington nicht abbricht. US-Vertreter betonen immer wieder, dass dies nicht nur wahrgenommen, sondern auch geschätzt wird. Die Treffen in den USA bieten zumindest die Möglichkeit, auch heikle Themen anzusprechen, Stichwort Fluglärm. So kann den Verantwortlichen immer wieder vor Auge geführt werden, dass die Militärstandorte für die umliegenden Dörfer auch Probleme mit sich bringen und nicht alles eitel Sonnenschein ist. Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Einfluss eines rheinland-pfälzischen Innenministers auf die Sicherheitspolitik der USA ist sicher begrenzt.

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