Rheinland-Pfalz Interesse an City-Projekt

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«Pirmasens». Das Projekt eines Schuhverkaufszentrums in der Pirmasenser Innenstadt nimmt konkretere Formen an. Die Pirmasenser Projektentwickler präsentierten gestern erste Mietzusagen und eine gesicherte Finanzierung für das zwölf Millionen Euro teure Projekt „Schuhstadt Pirmasens“.

Wegen der guten Resonanz unter potenziellen Mietern ist bereits eine Erweiterung um 1000 Quadratmeter auf dann 4500 Quadratmeter Verkaufsfläche im Gespräch. Der Umzug der Stadtbücherei in die Neubauten auf dem Gelände der früheren Kaufhalle ist hingegen nicht mehr Bestandteil der Planung. In der gestrigen Stadtratssitzung wurde den Planern eine Frist von acht Monaten eingeräumt, um ihr Konzept weiter auszuarbeiten. Dann könnte ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden und die Grundstücke an die Investoren verkauft werden. Diese rechnen mit einer Bauzeit von 18 Monaten für das Verkaufszentrum, in dem nur Schuhe und Outdoorartikel angeboten werden sollen. Die Abrisskosten für die frühere Kaufhalle – die Stadt hatte die seit über zehn Jahren leerstehende Immobilie 2017 erworben – schätzt die Verwaltung auf 1,1 Millionen Euro. Die könnten mit Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst werden, womit letztlich 110.000 Euro an der Stadt hängen blieben. Dazu kommen 400.00 Euro für den Umbau einer Straße zur Fußgängerzone. Dem gegenüber stehen zu erwartende Einnahmen aus dem Verkauf der Grundstücke.

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