Rheinland-Pfalz einwurf: Selbst entscheiden

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Klar ist, dass ein Mehrweg-Kaffeebecher nicht alle Müllprobleme löst. Er ist nur ein Baustein. Trotzdem ist es bedauerlich, dass bei dem neuen Zusammenschluss lediglich vier Kommunen und nur wenige Betriebe mitmachen. Zunächst war das Ganze einmal größer gedacht. Das hat Clemens Körner, Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, ganz richtig kritisiert. Noch nicht einmal die Bäckerbranche ist sich einig. Sie fühlt sich ein Stück weit an den Pranger gestellt, wo Müll doch in anderen Bereichen in ganz anderen Dimensionen anfällt. Mancher Bäcker fordert Plastikverbote oder mehr Verpackungsbeschränkungen. Verbote bei den Einwegbechern hat die Umweltministerin gestern jedenfalls erneut abgelehnt. Die schönen Mehrweg-Plastikbecher übrigens sind alle aus Polypropylen hergestellt und nicht aus altem, wiederaufgearbeitetem Kunststoff. Der darf laut Umweltministerium für Lebensmittel nicht verwendet werden. Letztenendes entscheiden wir Verbraucher, aus welchem Gefäß wir den Kaffee trinken wollen.

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