Rheinland-Pfalz Einwurf: Nicht konsequent

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Bisher reagieren Behörden und Politiker eher hilflos auf die steigende Anzahl der Manipulationsversuche bei der theoretischen Führerscheinprüfung. Dabei würde es ein wirksames Gegenmittel geben: die konsequente Sperrfrist. Die bisherigen Ansätze dazu greifen in der Praxis nicht. Wer bei der Prüfung mit Minikamera und Knopf im Ohr spickt, muss zwar mindestens sechs Wochen warten, bis er erneut zur Prüfung antreten kann. In Rheinland-Pfalz ist sogar eine Sperrfrist bis zu sechs Monaten möglich. Doch diese Auflage wird nicht im Zentralregister des Kraftfahrtbundesamtes gespeichert. Bei einer Manipulation ertappte Führerscheinanwärter können daher eine verhängte Sperrfrist einfach umgehen, indem sie bei einer anderen Fahrerlaubnisbehörde einen neuen Antrag stellen. Es fehlt eine bundesweite Lösung. Würde die Sperrfrist zudem auf zwei oder drei Jahre ausgedehnt, dürfte dies sicher viele von Manipulationsversuchen abhalten.

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