Rheinland-Pfalz Babymord-Prozess: Richter erwägen Totschlags-Urteil

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«Frankenthal.» Der Frankenthaler Babymord-Prozess könnte auch mit einem Totschlags-Urteil zu Ende gehen. Darauf haben die Richter gestern offiziell hingewiesen. Angeklagt ist ein Frankenthaler, der im Mai 2016 seine wenige Wochen alte Tochter Senna im Kokainrausch vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Die Staatsanwaltschaft hat seine Tat als härter zu ahnenden Mord eingestuft, weil sie ihm besonders schlimme Motive unterstellt: Er habe das Kind umgebracht, um sich an dessen Mutter zu rächen. Dabei stützen sich die Ankläger vor allem auf Aussagen der Frau. Sie beschreibt ihren früheren Partner als egoistischen und eifersüchtigen Tyrannen, dem so etwas zuzutrauen ist. Der Rechtsanwalt Alexander Klein hat ihr als Verteidiger des Angeklagten im Prozess aber immer wieder vorgeworfen, dass sie oft lüge oder die Geschehnisse zumindest verfälscht beschreibe.

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