Rheinland-Pfalz AN RHEIN UND SAAR: Leiche eines Mannes am Neckar gefunden

Die Leiche eines Mannes hat gestern Vormittag ein Schiffsführer am Neckarufer in Mannheim entdeckt. Bei dem Toten handelt es sich dem Polizeibericht zufolge offenbar um einen 28 Jahre alten Bulgaren. Die Polizei schließt ein Gewaltverbrechen nicht aus. Eine Obduktion am Institut für Rechtsmedizin an der Universität Heidelberg soll nun so schnell wie möglich die genauen Todesumstände klären. Die Leiche des Mannes, der in Mannheim gelebt haben soll, wurde am Neckarufer an einer Steinböschung gefunden. Der Fundort an der Uferpromenade, die bei Spaziergängern sehr beliebt ist, liegt in der Neckarstadt auf der gegenüberliegenden Seite der Mannheimer Innenstadt. Sie ist nur wenige hundert Meter von der Kurpfalzbrücke beziehungsweise der Jungbuschbrücke entfernt. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt und von Spezialisten nach Spuren untersucht. Auch Taucher sind nach Angaben der Mannheimer Polizei vor Ort im Einsatz gewesen. Von Anwohnerbefragungen erhoffen sich die Ermittler weitere wertvolle Hinweise. Ein geplatzter Reifen hat am Sonntagabend auf der A3 Richtung Frankfurt in der Nähe von Montabaur für Chaos und viel Sachschaden gesorgt. Der Fahrer des Lastwagens, von dem der Reifen sich gelöst hatte, war laut Polizei einfach weitergefahren. Über die verlorene Reifendecke, die auf der Autobahn herumrollte, fuhren 19 Fahrzeuge und erlitten dabei teils größere Schäden. Einige Wagen mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 100.000 Euro. Sie geht davon aus, dass der geplatzte Reifen zum hinteren Teil eines Sattelzugs gehörte, so dass dieser seine Fahrt trotzdem fortsetzen konnte. „Der Fahrer muss den Schaden bemerkt haben. Damit gilt das als unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“, so ein Polizeisprecher.