Rheinland-Pfalz AM RANDE: Begehrte Königinnenkrone

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Das gab’s noch nie bei der Kür einer neuen Pfälzischen Weinkönigin: Erstmals werden dieses Jahr unter den Bewerberinnen um das Majestätenamt in einem Vorentscheid Finalistinnen ausgesucht. Nur diese vier werden im Herbst beim Wahl- und Krönungsabend in Neustadt als Titelanwärterinnen auf der Saalbau-Bühne stehen dürfen. Für den Wettbewerb angemeldet haben sich sieben junge Frauen, wie auf Anfrage beim Veranstalter Pfalzwein-Werbung zu erfahren war. Die Krone der höchsten Repräsentantin der Pfälzer Winzerschaft ist demnach weiterhin erfreulich begehrt. Fünf Interessentinnen hatten voriges Jahr danach gestrebt, im Jahr zuvor waren es sogar acht. Obwohl man damit bei der Gebietsweinwerbung durchaus sehr zufrieden ist, wurde danach beschlossen, künftig den Kreis derer, unter denen die Jury am Abend des Regentschaftswechsels die neue Majestät bestimmt, zu begrenzen. Ausschlaggebend dafür waren diverse Gründe, wie Susanne Breiling erklärte, die bei Pfalzwein seit Langem auch für die Betreuung der Weinhoheiten zuständig ist. So wolle man unter anderem die einzelnen Kandidatinnen noch intensiver vorbereiten können auf die gestiegenen Anforderungen an das Amt. Wer am 4. Oktober ins Rennen um die Nachfolge der amtierenden Weinkönigin Meike Klohr ziehen darf, soll erst Anfang Juli kundgetan werden. Gar nichts verraten will die Pfalzwein-Werbung über die anderen drei Damen. Die Finalistinnen werden bei einer Fachprüfung Mitte Mai hinter verschlossenen Türen auserkoren. Ein Vorteil bei der geheimen Vorauswahl ist, dass es ausscheidenden Bewerberinnen damit gegebenenfalls erleichtert wird, den Mut zu fassen für einen erneuten Anlauf im Folgejahr. Schließlich gab’s in der langen Geschichte der Weinköniginnenwahl durchaus schon die ein oder andere Kandidatin, der man bei noch etwas mehr Reife und Fachwissen größere Siegeschancen zugetraut hätte.

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