Rheinland-Pfalz „Übeltäter vor allem Sprinter“

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(kad). Zum Jahresende oder Anfang 2016 sollen auch Lastwagen wieder die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden nutzen können. Das kündigte der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM), Bernd Hölzgen, gestern im Innenausschuss des Landtages an.

MAINZ Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) sagte, der LBM habe ihm zugesagt, innerhalb von drei Wochen ein Prüfergebnis vorzulegen, wie die Brücke noch vor dem bisher geplanten Zeitpunkt im Sommer 2016 wieder für schwere Lkw zugänglich gemacht werden könne. Laut Hölzgen bedarf es dafür einer Behelfskonstruktion. Die Kosten bezifferte er auf 500.000 Euro. Die derzeitigen Verkehrssicherungsmaßnahmen kosten laut Lewentz eine Million Euro, so viel hat auch die Reparatur gekostet. Die reparierte Brücke wurde am Sonntagabend wieder freigegeben, im Februar war sie wegen eines Bauunfalls gesperrt worden. Passieren dürfen sie nur Fahrzeuge bis 2,20 Meter Breite und 3,5 Tonnen Gewicht. „Ein 40-Tonner würde wohl heil drüberkommen, aber danach wäre die Brücke unbenutzbar“, sagte Hölzgen. Deshalb sind Wiege- und Vermessungsvorrichtungen errichtet worden sowie Ampeln, eine Schranke und Fahrbahnverengungen. Einige schwere Lkw sind darin schon steckengeblieben und mussten mit der Polizei rausgelotst werden. „Aber der Übeltäter ist vor allem der Sprinter“, sagte Hölzgen. Das Fahrzeug kann samt Spiegel bis zu 2,40 Meter breit sein.

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