Mannheim / Rhein-Neckar-Kreis Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen: Die Folgen des Unwetters im Südwesten

So wie in St. Leon Rot (Rhein-Neckar-Kreis) sind bei den Unwettern am Samstag einige Bäume in der Region umgestürzt. Der 40 Jahr
So wie in St. Leon Rot (Rhein-Neckar-Kreis) sind bei den Unwettern am Samstag einige Bäume in der Region umgestürzt. Der 40 Jahre alte Nussbaum musste zersägt werden.

Starker Regen und Wind führten am Samstag zu 50 Einsätzen im Rhein-Neckar-Kreis. Bäume stürzten um, Straßen wurden überflutet. Bahnstrecken in der Pfalz waren teils gesperrt.

Während eines starken Unwetters kam es am frühen Samstagabend zwischen 17 und 19 Uhr zu rund 50 Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim, wie die Beamten mitteilen. In Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis seien Straßen überflutet worden und zahlreiche Bäume umgestürzt. Unter anderem fiel in St. Leon Rot (Rhein-Neckar-Kreis) ein 40 Jahre alter Nussbaum auf die Straße, welcher von der Feuerwehr zersägt werden musste. Zudem seien Verkehrszeichen sowie Bauzäune durch den starken Wind umgeweht worden.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens könne laut Polizei noch nicht festgestellt werden. Verletzte habe es keine gegeben.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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Auch in Rheinland-Pfalz hat das Unwetter seine Spuren hinterlassen: Zwischenzeitlich mussten mehrere Zugstrecken gesperrt werden, wie die DB Regio auf X mitteilte. Unter anderem wurde auch der Betrieb der Linie RB64 Kaiserslautern-Pirmasens eingestellt. Wegen des Unwetters habe kein Ersatzverkehr eingerichtet werden können, heißt es. Im Verlauf des Abends sei die Strecke wieder freigegeben worden. Das Strohhutfest in Frankenthal ging ebenfalls nach einer kurzen Unterbrechung weiter.

Das für die Vorderpfalz zuständige Polizeipräsidium Rheinpfalz mit Sitz in Ludwigshafen und das Polizeipräsidium Westpfalz mit Sitz in Kaiserslautern melden nach dem stürmischen Wetter und dem Regen keine Schäden. „Es sind vereinzelt Äste runtergefallen, es wurde aber niemand verletzt“, hieß es aus Ludwigshafen. Kaiserslautern meldete: „Alles ruhig.“

Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt für die Pfalz gemischt aus, wie ein Sprecher mitteilt. Teile der Pfalz im Süden an der Grenze zu Frankreich seien trocken geblieben, im Raum Kaiserslautern hingegen hätten die Stationen des DWD zeitweise 20 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde registriert. Ab einer Niederschlagsmenge von 25 Litern spreche man von einem Unwetter.

Für Sonntagvormittag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere Gewitter im Hunsrück Richtung Hessen voraus. In der Pfalz könne es im Laufe des Tages vereinzelt zu Gewittern kommen, kräftige Unwetter seien laut Vorhersagen jedoch wenig wahrscheinlich.

Für die kommende Woche sind in der Westpfalz weitere Gewitter gemeldet.

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