Pfalz Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz fordert Feuerwerks-Bannmeile um Tierhaltungen
Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo werden auch in der Pfalz Konsequenzen gefordert: Jens-Ove Heckel, der stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzbeirates Rheinland-Pfalz und Direktor des Landauer Zoos, plädiert dafür, Feuerwerke aus der Umgebung von Einrichtungen mit Tierhaltung zu verbannen. Dazu zählt Heckel unter anderem landwirtschaftliche Betriebe, Tierheime, Vogelparks und Zoos.
Seit Jahren Gesetzesänderung angemahnt
Feuerwerke versetzen nach seinen Worten Tiere in Panik, weil sie im Unterschied zu Gewittern ohne Vorwarnung einsetzen. Seit Jahren fordere deshalb der Beirat, den Tierschutz in die Sprengstoffverordnung aufzunehmen. Erst mit einer solchen Rechtsgrundlage könnten Ordnungsbehörden Plätze zum Abbrennen von Feuerwerken ausweisen, bei denen Tiere nicht gefährdet werden. Laut Heckel hat im Landauer Zoo vor einiger Zeit eine Zwergantilope nach einer Silvesterknallerei eine Fehlgeburt erlitten. Zwar lasse sich ein direkter Zusammenhang nicht nachweisen. Aber dass Tiere durch Feuerwerkskörper enorm gestresst werden, sei gut dokumentiert. jüm