Pfalz Nach Umzug in Ludwigshafen: Polizei zieht Bilanz

 Symbolfoto: DPA
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150.000 Besucher haben am Fasnachtssonntag an der „Närrischen Route 66“ den gemeinsamen Umzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim gefeiert.

Wie die Polizei mitteilte, kam es dabei zu mehreren Zwischenfällen. Unter anderem haben die Beamten ein Kind aus einer Toilette befreien und zweimal bei einer Schlägerei einschreiten müssen. Außerdem erwischten sie Minderjährige mit Alkohol und wurden selbst angegriffen.

Polizisten beleidigt und verletzt



So beleidigte ein 36-Jähriger in der Bahnhofstraße Beamte und widersetzte sich, als seine Personalien aufgenommen werden sollten. Als sie ihn in Gewahrsam nahmen, verletzte er eine Polizistin leicht. Beamten beleidigt wurden auch in der Heny-Roos-Passage und am Berliner Platz. Ein 57-jähriger Mann entblößte sich in der Ludwigstraße mehrfach. Am Goerdeler Platz und am Bürgermeister-Krafft-Platz verletzten sich Passanten gegenseitig leicht.

Kind aus Toilette befreit



Ein zweijähriges Kind lief laut Polizei allein durch die Innenstadt. Die Beamten spürten aber innerhalb einer halben Stunde die Eltern auf. Einem weiteren fünfjährigem Kind halfen die Beamten. Es hatte sich in einer öffentlichen Toilette eingeschlossen. Rettungskräfte befreiten aus dieser misslichen Lage.
Außerdem führte die Polizei Jugendschutzkontrollen durch. In fünf Fällen erhielten Jugendliche branntweinhaltige Getränke.

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