Pfalz Mannheim: ICE-Notbremsung – 300 Passagiere müssen aussteigen

Der Fahrzeugführer des ICE erlitt einen Schock.
Der Fahrzeugführer des ICE erlitt einen Schock.

[Aktualisierung 1.10.] Am Bahnhaltepunkt Neckarstadt hat ein ICE in der Anfahrt auf Mannheim am Montagabend außerplanmäßig bis zum Stillstand bremsen müssen. Das hat die Bundespolizei mitgeteilt. Demnach sei gegen 18.10 Uhr einMann in einem grünen T-Shirt direkt vor dem einfahrenden ICE 373 über die Gleise gelaufen. Der Gang des Mannes sei laut Zeugenaussagen deutlich torkelnd gewesen. Der Triebfahrzeugführer leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Er habe einen Schock erlitten und seinen Dienst nicht fortsetzen können, so die Polizei. Davon abgesehen sei bei dem Vorfall offenbar niemand verletzt worden.

Zeugen gesucht

Da der Zug direkt am Haltepunkt stand, konnten die Fahrgäste über diesen die Waggons verlassen und ihre Reise mit Bussen oder anderweitig fortsetzen. Das Gleis war nach der Schnellbremsung erst einmal gesperrt, es wurde um 19 Uhr wieder freigegeben und der Zug von einem anderen Lokführer in den Hauptbahnhof gefahren.

Den oder die Verursacher des Vorfalls suchte die Polizei vergeblich. Die Bundespolizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 0721/120160 zu melden.

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