Pfalz Ludwigshafener BASF: Bombe wird transportiert, Schiffe gestoppt
Am Samstagnachmittag wird die Weltkriegsbombe, die am 26. Juni auf dem Gelände der Ludwigshafener BASF gefunden wurde, in die Nähe des Rheinufers transportiert. Die Bombe war im Werksteil Süd gefunden worden und wird nun 200 Meter weiter weg gebracht. Dort soll sie entschärft werden. Nach RHEINPFALZ-Informationen setzt der Kampfmittelräumdienst dafür einen Schlitten ein.
Schifffahrt wird eingestellt
Während des Transports wird das Werksgelände im Umkreis von 300 Metern gesperrt. Schiffe dürfen in dieser Zeit nicht auf dem Rhein fahren. Anwohner müssen nicht evakuiert werden. Auch die Produktion in dem BASF-Werk wird weiterlaufen, wie der Konzern mitteilt.
Blindgänger wurde bei Arbeiten entdeckt
Während einiger Sondierungsarbeiten war die 500 Kilo schwere amerikanische Fliegerbombe entdeckt worden. Sie enthält noch einen Zünder. Der Blindgänger ist gesichert. Laut BASF besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Entschärfung
Für Ende Juli ist die Entschärfung geplant. Hierzu wird eine Sicherheitspyramide über der Bombe errichtet. Das Konstrukt hat eine Kantenlänge von 25 Metern und besteht aus 2500 Tonnen Sand. Ein kleiner Schlitz bleibt als Öffnung, um die Bombe entschärfen zu können. Im Falle einer Explosion soll der Sand die Druckwelle dämpfen.